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iX Developer – Java 2017: Was Java-Entwickler wissen müssen!

HTTP/2 – iX DEVELOPER „Java 9 / Java EE8“

Mein Artikel über den HTTP/2-Client, der es fast ins neue Java 9 geschafft hätte, erscheint am 4. Juli 2017. Oder ab sofort online.

Dieses iX DEVELOPER Sonderheft mit dem Titel Java 2017: Was Java-Entwickler wissen müssen! widmet sich den Neuerungen der neuen Java-Version. Neben dem Modulsystem, das den Namen Jigsaw trägt, bringt „die 9er“ u.a. ein neues Kommandozeilen-Tool mit dem Namen jshell und eine neue Process-API.

HTTP/2 und Completable Futures

Der HTTP-Client aus dem JDK hätte (Konjunktiv!) mit der Version 9 ein umfassendes Update bekommen. Darunter waren Features wie die Unterstützung der neuen Protokollversion HTTP/2 und die Implementierung der Completable-Futures-API zur Behandlung asynchroner Ereignisse.

Incubator-Feature

Bedauerlicherweise wurde unter den JDK-9-Entwicklern die Entscheidung getroffen, den neuen HTTP-Client nicht als Teil der finalen API des JDK-9 mit auszuliefern. Er wird stattdessen als Incubator-Feature geliefert (siehe JEP 110).

Leider können sich Incubator-Features jederzeit in API und Umfang ändern und werden nicht für die Nutzung in produktivem Code empfohlen. Sie dienen vielmehr dazu, experimentellen Code frühzeitig in einem gesicherten Rahmen auszuliefern, damit die Entwickler-Community Erfahrungen sammeln kann.

Genau das ist auch die Absicht hinter dem Artikel. Anhand von kurzen Code-Beispielen und Vergleichen mit anderen HTTP/2-Clients (Jetty und OkHttp) soll gezeigt werden, was mit der Implementierung aus dem neuen JDK möglich ist und wie sie sich derzeit „anfühlt“.

Weiterhin diskutiert der Artikel den möglichen Nutzen von HTTP/2 für die Entwicklung von Webservices. Insbesondere die Tatsache, dass HTTP/2 immer auch die Verwendung von HTTPS erfordert, ist beim Einsatz von Web- und Microservices kritisch zu sehen. Hier entsteht ein nicht zu unterschätzender Mehraufwand durch die Verwaltung und Verteilung von SSL- bzw. TLS-Zertifikaten.

Der Artikel enthält eine Reihe von Code-Beispielen, die bei Github und auf der Heft-DVD verfügbar sind.

Liberating Structures Design Cards Holisticon

Liberating Structures Immersion Workshop in Hamburg

Wow, Das war echt groß!

Dass Liberating Structures kraftvoll, wirkungsvoll, aber auch sehr intensiv und fordernd sein können, wissen wir. Schließlich ist Holisticon unbestritten der Vorreiter in Sachen LS in Deutschland, wenn nicht in Europa.

Unser enger Kontakt zu den Erfindern Keith McCandless und Henri Lipmanovicz und zu Fisher Qua, einem der frühen Pioniere und großartigen Innovatoren der LS, unsere User Group in Hamburg, eine von nur zwei wirklich funktionierenden in ganz Europa, und nicht zuletzt unsere guten Erfahrungen beim Einsatz von Liberating Structures in unserer täglichen Arbeit als agile Coaches, haben uns die Gewissheit gegeben, dass unsere Idee, einen Immersion Workshop in Hamburg durchzuführen, eine gute ist.

Aber dass wir dann 65 Teilnehmern zwei schwer beeindruckende Tage in der tollen Location der KLU bieten konnten, hat denn doch sogar unsere eigenen hohen Erwartungen übertroffen.

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Holisticon Bestiarium: Der Elfenbeinturmarchitekt

In unseren Projekten treffen wir tagtäglich auf interessante und unterschiedliche Persönlichkeiten. Gerade im IT-Bereich gibt es bestimmte Verhaltensweisen, die jeder von uns schon mal angetroffen hat oder, seien wir ehrlich, die wir selbst schon einmal an den Tag gelegt haben.

In einer lockeren Serie auf diesem Blog werden einige ausgewählte Persönlichkeitstypen vorgestellt. Gemeint sind diese Beiträge keinesfalls ernst, sondern eher als humoristische Überspitzung.

Der Elfenbeinturmarchitekt

Wir beginnen mit dem Elfenbeinturmarchitekten: Kein Problem ist zu simpel für eine Multi-tier-verteilte-Lösung auf Basis von Serverless, Microservices oder Multiple-queue-distributed-Foo.

Zukunftssichere Lösungen und Wiederverwendbarkeit stehen an erster Stelle. Verwendbarkeit? KISS? Nicht, wenn es nicht sein muss.

Er geizt ungern mit seinem umfassenden Wissen und nutzt dazu Veranstaltungen wie das gefürchtete Architekturboard, Steering-Komitees oder Planungs-Frühschoppen, die von 9:00 bis 17:00 Uhr dauern und bei denen jede Menge Diagramme, Design-Pattern und Plattitüden herauskommen.

Auf Diskussionen lässt er sich bei diesen Gelegenheiten gerne ein, jedoch eher mit dem Ziel, von Anderen gemachte Vorschläge abzublocken und stattdessen sich selbst zu präsentieren.

Für konkrete Probleme und Fragestellungen ist er schlecht erreichbar, denn der Turm hat, wie wir eben unten sehen können, keine Zugangstür. Und sollte man ihn zufällig am Kaffee-Vollautomaten doch einmal treffen, wird er keine Antwort haben, weil er gerade viel zu tief im Entwurf des neuesten Frameworks steckt und für derart profane Details gerade so gar keinen Kopf hat.

Elfenbeinturmarchitekt

Elfenbeinturmarchitekt

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