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Persistenz, Transaktionsgrenzen und Optimistische Locking-Strategie

Die erste Regel der verteilten Systeme lautet: verteile nicht die Systeme. In der Tat kann die Architektur eines monolithischen Systems auf wesentliche komplexe Fragestellungen verzichten, die in der Architektur des verteilten Systems eine entscheidende Rolle spielen. Manche funktionale Anforderungen lassen sich jedoch nur sehr schwer in einem monolithischen System realisieren, so dass eine verteilte mehrschichtige Anwendung mit einem Server und einem (Rich-) Client entsteht. Eine mögliche, nicht seltene Variante ist die Bereitstellung von Funktionalität über eine Serviceschicht, die vom Client aus benutzt wird. Der Entwurf von funktionalen Service-Schnittstellen ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Mehrschichtanwendung. Auch für den Aufbau der serviceorientierten Architektur ist die Frage des Schneidens der Services von zentraler Bedeutung. Es ist ein Balanceakt zwischen fein- und grobgranular, zustandslos und zustandbehaftet, synchron und asynchron, transaktional und fire-and-forget.

Architektur

Ein nicht-untypisches Design einer Mehrschichtapplikation ist mit einem Boundary-Control-Entity Architekturpattern beschrieben.
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Read it!

Zeitlose, unterhaltsame und mit hoher Informationsdichte gesegnete Bücher zum Thema Softwareentwicklung, die ich bisher gelesen habe, kann ich an zwei Händen abzählen (ja, im Dezimalsystem ;D ). Das liegt nicht daran, dass ich mich ums Lesen gedrückt hätte, sondern eher daran, dass es an Angebot mangelt. Die meisten dieser Publikationen verfügen über einen hohen Bekannheitsgrad: seien es Martin Fowlers Werke über Refactoring und Enterprise Patterns, Kent Becks „Extreme Programming“, Uncle Bob’s „Clean Code“ oder die Patterns der GoF – alle gehören mittlerweile schon fast zum Allgemeingut unseres Berufsstandes und erfreuen sich für diesen Markt ungewöhnlich hoher Auflagen.

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10 Jahre Agiles Manifest – Mainstream als Powerbremse

Nun ist es tatsächlich schon 10 Jahre her, dass sich die Koryphäen der agilen Welt zu einem beschaulichen Wochenende in Utah trafen, um über agile Methoden zu diskutieren. Das nachhaltigste Ergebnis dieses Wochenendes ist das agile Manifest.

Es waren Vertreter der Stilrichtungen XP, Scrum, Crystal, DSDM und einige mehr dabei, die heute schon keiner mehr kennt. Eindeutiger Gewinner des Rennens um die agile Weltherrschaft ist Scrum, das agile Rahmenwerk, das so leicht zu verstehen und doch so schwer umzusetzen ist – wenn man es richtig machen will!
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Die Vision vor Augen

De Zeven Provinciën *

Manchmal hat man einfach Glück und gewinnt in der großen Lotterie der Zeit einen ersten Preis. Als Hauptgewinner, so fühlte ich mich, als ich unlängst Gelegenheit hatte, aus dem alltäglichen Hamsterrad zu entkommen. Was tun, wenn man auf einmal Zeit hat, mal ganz was anderes zu machen und sich lang gehegte Träume zu erfüllen?

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EJB 3.1 mit dem Boss – Teil 1: Singleton Session Beans

Der am häufigsten eingesetzte Java EE Application Server – der JBoss Application Server – hat es zum Jahreswechsel zur finalen Version 6.0 geschafft. Diese Version verspricht, die neuen Features der JSR-318-Spezifikation vollständig umzusetzen und somit einen EJB-3.1-fähigen Application Server bereit zu stellen. Allerdings ist JBoss AS 6 bis dato nur für das Java EE 6 Web Profile zertizifiert. Es ist deshalb an der Zeit, sich einmal anzusehen, was die neue Version der Spezifikation mit sich bringt und wie JBoss AS 6 mit den neuen Features von EJB 3.1 umgeht.

Im ersten Teil dieser Serie wollen wir einen genaueren Blick auf die neuen Singleton Session Beans werfen.
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