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Alle Beiträge in der Kategorie 'Agil'

User Story mit Tasks

Retrospektiven für alle – Inspiration in der Kaffeeküche

Petra, Personalentwicklung, und Moni, Marketing, treffen sich in der Kaffeeküche.

Moni: „Die in der IT hatten gestern wieder dieses komische Meeting…“

Petra: „Das ist die Retrospektive. Die machen die nach jedem Sprint.“

Moni: „Sprint?“

Petra: „Ja, die arbeiten nach Scrum. Das ist eine Art und Weise zu arbeiten, um unnötige Arbeit zu vermeiden und mit hoher Qualität in kurzen Zyklen nutzbare Software zu liefern. Ein Sprint ist so ein Zyklus.“

Moni: „Aha. Und was ist eine Retrospektive?“

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Retrospektive mit Liberating Structures

Aus gegebenen Anlass möchte ich kurz meine Erfahrung mit Liberating Structures in Retrospektiven teilen.

Am Dienstag bei der Liberating Structures User Group hier in Hamburg hat sich gezeigt, dass einige Scrum Master frischen Wind für ihre Retros gebrauchen können und die Liberating Structures eine willkommene Gelegenheit dafür bieten könnten.

Wie der Zufall es will, habe ich letztens eine Retro mit Liberating Structures durchgeführt. Als Vertretung eines Kollegen war es für mich die erste Retro mit dem Team. Die Teamstärke ist 16 Mitglieder, im Vergleich zu meinen Scrum Trainings und sonstigen Retros schon eine Großgruppe. Das Team hatte nach dem vorherigen 4-Wochen-Sprint eine Retro von 4 Stunden Dauer voll genutzt, als Maßnahme aber beschlossen, die nächste Retro, also die mit mir, in 3 Stunden zu absolvieren.

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„Der Kalender ist tot, es lebe der Kalender!“

Frei nach der alten französischen Heroldsformel beschließen wir hiermit das Jahr der Agilen Anti-Pattern und rufen das Jahr der Anti-Pattern im Umfeld von Geschäftsprozessen und serviceorientierten Architekturen aus!

Im vergangenen Jahr haben wir uns 13 Situationen, Prinzipien, Archetypen und Absonderlichkeiten angeschaut und versucht, praktische und wertvolle Tipps zu liefern, wie man sich diesen nähern kann. Ich hoffe, dass wir damit den Nerv der nicht ganz perfekten agilen Projektwelt getroffen haben und den Blick für vermeintlich funktionierende, in Wahrheit aber unagile Situationen geschärft haben. In diesem Sinne: Scrum on!

Kalender_2015_2016

Der neue Kalender 2016 ist ab sofort hier zu finden. Diesmal geht es wie gesagt um Merkwürdigkeiten und Originalitäten rund um Geschäftsprozesse und serviceorientierte Architekturen. Wie immer werden wir jeden Monat eines der Anti-Pattern in unserem Blog im Detail betrachten. Einen ersten Vorgeschmack gibt es aber schon jetzt – einen der Klassiker schlechthin, sozusagen die Mutter aller BPM/SOA-Antipattern: Die Heimwerker.

Anti-Pattern-Kalender 2015 – Die Ziellosigkeit

Ziellos?

Kann eine Methode, die sich schon so weit etabliert hat und bei so vielen Unternehmen standardmäßig eingesetzt wird, ziellos sein? Klar, die Frage ist rhetorisch und die Antwort lautet nein. „Agil heißt nur, immer das zu machen, was gerade sinnvoll erscheint“, ist der typische Einwand der Skeptiker. Und ja, das stimmt, und genau aus diesem Ansatz sind die agilen Regeln entstanden. Und mit genau diesen Regeln kann man sich gegen Ziel-Erfüllung gar nicht mehr wehren.
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Anti-Pattern-Kalender 2015 – Die Fehlbesetzung

Die Ausgangslage

Als Coach für agiles Projektmanagement erlebe ich immer wieder, dass Firmen sagen: „Wir machen schon Scrum. Naja, jedenfalls so zu ca. 70%. Aber so richtig erfolgreich sind wir irgendwie nicht. Können Sie mal schauen, woran es hakt?“

Wenn ich dran draufschaue, sehe ich oft, dass die agile Implementierung darin besteht, zwei- bis dreimal die Woche zusammen zu stehen und sich darüber zu unterhalten, warum man seine Aufgaben nicht fertig bekommen hat. Als Product Owner fungiert ein langjähriger Projektleiter und der Scrum Master ist einer, der schon mal Scrum gemacht hat und jetzt 20-30% seiner Zeit für das Team Zeit hat. Mehr braucht’s ja auch nicht, schließlich sind Teams selbstorganisiert.

Ach ja, apropos Team: natürlich sind maximal 2-3 Personen aus dem Team full time verfügbar. Der Rest besteht aus „Experten“, die mehreren Projekten zugeordnet sind, weil sie so wichtige „Ressourcen“ sind, dass sie bei allen wichtigen Projekten unverzichtbar sind. Die QS ist eine eigene Abteilung, die die Sprintergebnisse auf Herz und Nieren prüft. Sobald sie dazu kommt.

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