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Alle Beiträge in der Kategorie 'BPM / Prozessautomatisierung'

BPM meets Java EE: Automatisierte Leistungsabrechnung bei der HanseMerkur Versicherung

JavaSPEKTRUM 6/2011BPM meets Java EE:
Automatisierte Leistungsabrechnung bei der HanseMerkur Versicherung

Jo Ehm und Olaf Fricke
JavaSPEKTRUM Ausgabe 6/2011

Ende 2008 startete die HanseMerkur Versicherung eine BPM/SOA-Initiative mit der Vision, die vormals monolithische und systemorientierte Sichtweise der hausinternen Informationstechnik gezielt der Prozess- und Serviceorientierung weichen zu lassen. Im Einzelnen bedeutete dies die Bereitstellung einer entsprechenden Infrastruktur, die Entwicklung einer Basisarchitektur und darauf aufsetzend Schritt für Schritt eine weitgehende Ablösung der bestehenden Leistungsabrechnungssysteme durch ablauffähige Prozessbeschreibungen, wiederverwendbare Komponenten und Services auf Basis der Java Enterprise Edition.

In ihrem Artikel beleuchten Jo Ehm und Olaf Fricke (HanseMerkur) die technischen Details der Umsetzung von BPM/SOA bei der HanseMerkur Versicherung: das Design und die Entwicklung einer Komponenten- und Servicearchitektur auf der Basis von EJB3 unter JBoss, das dazu entwickelte Framework mit einer ComponentRegistry, die den parallelen Betrieb verschiedener Versionen der gleichen Services, den versionierten Zugriff sowie den Austausch dieser Services zur Laufzeit ermöglicht, die Modellierung, Orchestrierung und Automatisierung der Geschäftsprozesse mit Hilfe der inubit BPM-Suite und die Best Practices im Bereich des Testens – von UnitTests bis hin zu FIT-Tests für den Fachbereich.

Der komplette Artikel ist online zugänglich im Archiv des JavaSPEKTRUMs.

BPM und Scrum – Erfahrungen aus der Praxis

In der jüngeren Vergangenheit stoße ich immer wieder auf Diskussionen – sei es nun intern mit meinen Kollegen oder beim Stöbern an einschlägigen Stellen im Netz – ob und wie BPM und Scrum gemeinsam zu Einsatz kommen können und wenn ja, wie. Ich nehme das an dieser Stelle zum Anlass, einige Erfahrungen aus der Praxis darzustellen.

Der Dämpfer zuerst

Ein Blick in das agile Manifest fördert zunächst Ernüchterung zutage:

„Individuals and interactions over processes and tools”

Na toll, das klingt auf den ersten Blick wenig erfolgversprechend. Aber schauen wir hinter die Kulissen und machen uns ein eigenes Bild.
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OMG Infoday 2011

Am 26.10. lud die Object Management Group (OMG) gemeinsam mit der camunda services GmbH zum OMG Infoday 2011 nach Darmstadt.

Die OMG, bekannt für Industriestandards wie UML und CORBA, ist ebenfalls Schöpfer der „Business Process Model and Notation“, BPMN, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Und im Zeichen eben dieser BPMN sollte der OMG Infoday 2011 stehen.
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Wiederverwendung bei SOA: Erfolgsfaktoren und Best Practices

Wiederverwendung bei SOA: Erfolgsfaktoren und Best Practices
Simon Zambrovski und Stefan Zilske, OBJEKTspektrum 05/2011

Bei der Einführung von Serviceorientierten Architekturen (SOAs) ist Wiederverwendung nur eines von vielen Zielen, die miteinander um Priorität konkurrieren. Wiederverwendung erreicht man also keinesfalls allein durch die Wahl einer entsprechenden technischen Plattform, sondern nur in Verbindung mit vielen Entscheidungen auf organisatorischer Ebene.

Die aus unseren Erfahrungen wichtigsten Vorgehensweisen und Erfolgsfaktoren, die bei der Erreichung einer hohen Wiederverwendung innerhalb einer SOA kritisch oder hilfreich sind, beschreiben wir in unserer Titelstory „Wiederverwendung bei SOA: Erfolgsfaktoren und Best Practices“ in der aktuellen Ausgabe des OBJEKTspektrum.

Business-IT-Alignment – Realität oder doch nur Buzzword?

„Die IT orientiert sich am Business und fördert dadurch die schnelle Reaktion auf geänderte Anforderungen“ – so oder so ähnlich lautet die gängige, Marketing-schwangere Beschreibung für Business-IT-Alignment. Das klingt nicht nur vielversprechend, sondern ist auch ein Hauptgrund dafür, dass Prozess- und Serviceorientierung im Rahmen von groß angelegten BPM/SOA-Initiativen immer mehr Anwendung finden. Retrospektiv stellt sich aber doch oft die Erkenntnis ein, dass das durch Business-IT-Alignment gemachte Versprechen nicht oder nicht im erwünschten Maße eingelöst wird. Die erwartete Effizienzsteigerung bei der Neu- und Umgestaltung von Prozessen bleibt aus – und IT und Fachbereich fühlen sich so gar nicht „aligned“.

Die gute Nachricht ist, dass dies nicht grundsätzlich darauf zurückzuführen ist, dass der Ansatz BPM/SOA nicht trägt oder dass bei der Prozess- und Servicegestaltung eklatant „danebengelegen wird“. Aber was ist es dann, was zum letztlichen Kick fehlt, wenn doch die fachliche Schneidung von Prozessen und Services sinnvoll ist und auch die technische Umsetzung den Regeln der Kunst folgt?
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