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Alle Beiträge in der Kategorie 'BPM / Prozessautomatisierung'

Bonita und die Sichtbarkeit von Variablen im Prozess

Die BPM-Lösung Bonita Open Solution bietet die Möglichkeit, Prozesse zu modellieren und diese später mit Daten und Logik auszustatten. Diese Daten werden entweder eingegeben oder aus einem Backend gelesen und sollen gegebenenfalls für spätere Entscheidungen in Gateways verwendet werden. Dass die Menge an der im Prozess mitgeführten Daten Einfluss auf die Performanz des Systems hat, wurde aber schon in einem anderen Blog-Eintrag behandelt.

Bonita (in der Version 5.6.3) bietet leider nur eine begrenze Kontrolle über die Sichtbarkeit und Verfügbarkeit von Prozessdaten. Diese können entweder Pool-weit oder nur in einer Aktivität gültig sein. Bei Sichtbarkeit über den ganzen Pool stehen die Variablen im gesamten Bonita-Prozess zur Verfügung. Alle dort enthaltenen Aktivitäten, Gateways, Transitionen usw. können auf die Variablen zugreifen und sie verändern. Aktivitäts-Variablen hingegen sind nur sehr kurz sichtbar: Nur wenn die Aktivität gerade aktiv ist, sowie in allen verlassenden Transitionen kann auf die Daten zugegriffen und für Logik verwendet werden.

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Bonita und die Sichtbarkeit von Variablen im Prozess

Die BPM-Lösung Bonita Open Solution bietet die Möglichkeit, Prozesse zu modellieren und diese später mit Daten und Logik auszustatten. Diese Daten werden entweder eingegeben oder aus einem Backend gelesen und sollen gegebenenfalls für spätere Entscheidungen in Gateways verwendet werden. Dass die Menge an der im Prozess mitgeführten Daten Einfluss auf die Performanz des Systems hat, wurde aber schon in einem anderen Blog-Eintrag behandelt.

Bonita (in der Version 5.6.3) bietet leider nur eine begrenze Kontrolle über die Sichtbarkeit und Verfügbarkeit von Prozessdaten. Diese können entweder Pool-weit oder nur in einer Aktivität gültig sein. Bei Sichtbarkeit über den ganzen Pool stehen die Variablen im gesamten Bonita-Prozess zur Verfügung. Alle dort enthaltenen Aktivitäten, Gateways, Transitionen usw. können auf die Variablen zugreifen und sie verändern. Aktivitäts-Variablen hingegen sind nur sehr kurz sichtbar: Nur wenn die Aktivität gerade aktiv ist, sowie in allen verlassenden Transitionen kann auf die Daten zugegriffen und für Logik verwendet werden.

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Holisticon auf der Seacon mehrfach vertreten

SEACON StartseiteDie Seacon mit dem diesjährigen Motto „UNTER DER LUPE. Architektur – Prozesse – Management“ findet morgen und übermorgen im Radisson Blu Hotel am Dammtor statt. Holisticon ist nicht nur Gründungssponsor und hat selbstverständlich einen Stand in der Ausstellung, wo hochkarätige Firmenvertreter zu allen Fragen Rede und Antwort stehen werden. Holisticon ist auch mit zwei kurzweiligen Vorträgen im Konferenzprogramm vertreten: In DSDM Atern = Agiles Vorgehen für Konzerne? stellen Carsten Sahling und Malte Sörensen ein weitgehend unbekanntes agiles Framework aus England vor. Die Entwicklungsteams arbeiten Scrum-ähnlich mit all seinen Vorteilen, außen herum gibt es allerdings eine zusätzliche Schicht, die mit einem etwas komplexeren Rollenmodell mit wohl definierten Verantwortlichkeiten und einem anpassbaren Lebenszyklus daherkommt. Dieses Framework, das über das minimalistische Scrum-Modell hinausgeht, scheint für große Firmen mit Hierarchien und Phasenmodellen besser geeignet zu sein, wenn man agil im Großen arbeiten will. Ein Praxisbericht eines echten Projektes rundet die Vorstellung ab.

Im zweiten Vortrag, einem Pecha Kucha (20 Folien mit einer festen Laufzeit von je 20 Sekunden) berichtet Jo Ehm sehr kurzweilig über SOAgil kann BPM sein. Hierbei geht es um praxiserprobte Vorgehensweisen, mit denen man BPM-Projekte, die von ihrer Natur her immer latent dazu neigen, dass sich ein Wasserfall einschleicht, erfolgreich agil abwickelt. Kurz, knapp (6’40“) und knackig, so macht ein Vortrag Spaß!

Also: nichts wie hin zum Dammtor und zum Holisticon-Stand!

Störet meine Prozesse nicht – oder vielleicht doch?

Ausnahmen sind immer und überall. Im Rahmen des Prozessmanagements kann dies zu einem Fluch werden. Wer versucht, sämtliche Eventualitäten in seinen Geschäftsprozessen abzubilden oder gar im Zuge der Automatisierung zu standardisieren, wird zwangsläufig daran scheitern. (Gerhard Wohland nennt dies die „Blaue Falle“ – mehr dazu hier…).  Prozessmodelle werden niemals fertig, da es immer noch irgendwelche Ausnahmesituationen gibt, die nicht berücksichtigt wurden, und ab einem gewissen Grad sind die Prozesse so überladen, dass sie nicht mehr verständlich und wartbar sind.
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