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Alle Beiträge in der Kategorie 'BPM / Prozessautomatisierung'

Agiles BPM

Am 8.8. findet das camunda BPM Community Meeting in den Räumlichkeiten von oose statt. Das Thema des (früh beginnenden) Abends ist „Agiles BPM“. Aber ich lasse besser mal die Veranstalter für sich sprechen:

Agilität ist in aller Munde, und auch die Idee, diese mit BPM zu verbinden, ist nicht neu. Doch was soll das konkret bedeuten? Welche agilen Paradigmen und Methoden sind auf BPM-Projekte anwendbar, bzw. wo liegen die Unterschiede zu „normalen“ IT-Projekten? Mit diesen Fragen wollen wir uns beschäftigen, wobei die Referenten Impulsvorträge aus der eigenen Projektpraxis beisteuern werden.

Der Abend wird also mit zwei Vorträgen beginnen, der erste gehalten von Marcus Winteroll und Andrea Grass (beide von oose) und der zweite gehalten von mir, was mir auch die Ehre einbringt, diesen Beitrag zu schreiben.

Im Anschluss an die Vorträge wird in einer Fish Bowl fröhlich darüber diskutiert, wie viel Agilität ein BPM-Projekt vertragen kann. Pausen soll es natürlich auch geben und das sind nicht nur rhetorische.

Ein paar Plätze sind wohl noch frei, ebenso wie der Eintritt! Wer sich angesprochen fühlt, darf gern kommen.

Die Agenda ist übrigens sowohl bei oose, als auch bei camunda verfügbar.

Neuland der Dinge

Eigentlich hatte unsere Bundeskanzlerin gar nicht mal so unrecht mit dem Neuland, denn tatsächlich entdecken auch jetzt noch einige das Internet für sich, so wie wir Digital Natives es auch einst getan haben. Aber neben diesem gibt es ein noch viel neueres Neuland zu entdecken: Das Internet der Dinge – oder Internet of Things (IoT), wie man Neudeutsch sagt.
Aber was soll man sich darunter vorstellen?

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Bessere Software trotz oder wegen unvollständiger Anforderungen

Wer kennt das nicht: man sitzt mit einem Kollegen aus dem Fachbereich zusammen und nimmt dessen Anforderungen auf. Sätze wie „Über den Teil habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.“, „Das kann sich noch ändern.“ oder auch „Das ist der aktuelle Stand, da kommt aber noch was dazu.“ können da schon mal fallen. Was tun? Ist die Antwort „Dann überleg noch mal und sag Bescheid, wenn du Genaueres weißt. Solange kann ich nichts machen.“ immer die beste oder gar richtige? Könnte die momentane Ungewissheit nicht Indikator für den Bedarf einer fachlichen Stellschraube sein?
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Bonita und die Sichtbarkeit von Variablen im Prozess

Die BPM-Lösung Bonita Open Solution bietet die Möglichkeit, Prozesse zu modellieren und diese später mit Daten und Logik auszustatten. Diese Daten werden entweder eingegeben oder aus einem Backend gelesen und sollen gegebenenfalls für spätere Entscheidungen in Gateways verwendet werden. Dass die Menge an der im Prozess mitgeführten Daten Einfluss auf die Performanz des Systems hat, wurde aber schon in einem anderen Blog-Eintrag behandelt.

Bonita (in der Version 5.6.3) bietet leider nur eine begrenze Kontrolle über die Sichtbarkeit und Verfügbarkeit von Prozessdaten. Diese können entweder Pool-weit oder nur in einer Aktivität gültig sein. Bei Sichtbarkeit über den ganzen Pool stehen die Variablen im gesamten Bonita-Prozess zur Verfügung. Alle dort enthaltenen Aktivitäten, Gateways, Transitionen usw. können auf die Variablen zugreifen und sie verändern. Aktivitäts-Variablen hingegen sind nur sehr kurz sichtbar: Nur wenn die Aktivität gerade aktiv ist, sowie in allen verlassenden Transitionen kann auf die Daten zugegriffen und für Logik verwendet werden.

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Bonita und die Sichtbarkeit von Variablen im Prozess

Die BPM-Lösung Bonita Open Solution bietet die Möglichkeit, Prozesse zu modellieren und diese später mit Daten und Logik auszustatten. Diese Daten werden entweder eingegeben oder aus einem Backend gelesen und sollen gegebenenfalls für spätere Entscheidungen in Gateways verwendet werden. Dass die Menge an der im Prozess mitgeführten Daten Einfluss auf die Performanz des Systems hat, wurde aber schon in einem anderen Blog-Eintrag behandelt.

Bonita (in der Version 5.6.3) bietet leider nur eine begrenze Kontrolle über die Sichtbarkeit und Verfügbarkeit von Prozessdaten. Diese können entweder Pool-weit oder nur in einer Aktivität gültig sein. Bei Sichtbarkeit über den ganzen Pool stehen die Variablen im gesamten Bonita-Prozess zur Verfügung. Alle dort enthaltenen Aktivitäten, Gateways, Transitionen usw. können auf die Variablen zugreifen und sie verändern. Aktivitäts-Variablen hingegen sind nur sehr kurz sichtbar: Nur wenn die Aktivität gerade aktiv ist, sowie in allen verlassenden Transitionen kann auf die Daten zugegriffen und für Logik verwendet werden.

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