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Alle Beiträge in der Kategorie 'Fachartikel'

Titelstory: Webperformanz als (nicht-) funktionale Anforderung

In der aktuellen Ausgabe des JavaSPEKTRUMs erscheint mein Fachartikel zum Thema Web-Performance.

In mehreren Abschnitten erläutere ich, wie über die Ermittlung von Zielgruppen und -kontexten, dem Zuschnitt der eigenen Inhalte sowie der Definition von Performance-Budgets Angebote geschaffen werden können, die sowohl über Breitbandverbindungen als auch über schmale Mobilfunkverbindungen flott übertragen werden können.

Nach den notwendigen konzeptionellen Arbeitsschritten werden einige Maßnahmen und Werkzeuge vorgestellt, die zur Entwicklungszeit hilfreich sind.

Abstract des Artikels:

Die Leistungsfähigkeit einer Webanwendung hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit. Entwickler müssen dieser nichtfunktionalen Anforderung ebenso ihre Aufmerksamkeit schenken wie den rein funktionalen Anforderungen. Diese Herausforderung ist sowohl konzeptionell als auch technisch anzugehen. Messwerkzeuge können hierbei hilfreiche Informationen liefern.

Die Ausgabe 2/2016 gibt es im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder online.

Lessons Learned — Flynn Bibliothekar-App

In einem vorherigen Blog-Beitrag bin ich auf einen Artikel zur hybriden App-Entwicklung eingegangen und habe Flynn vorgestellt: eine interne App, um unsere Bibliothek zu inventarisieren. Die Grundidee war, dass es mit einem Barcode-Scanner bequem ist, die ISBN eines Buches einzulesen und dann per Google Book-Suche die entsprechenden Details des Buches zu erhalten. Dabei wollten wir das Ganze schön schlank halten, aber dennoch die erfasste Bibliothek mit anderen Mitarbeitern in der Firma teilen. In diesem Beitrag steige ich nun etwas tiefer in die Technik ein und verate, welche Bibliotheken und Frameworks wir verwendet und was wir dabei gelernt haben.
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Sieben Thesen für Simple und Smarte Software

Titelstory: Sieben Thesen für simple und smarte Software

Ockhams Rasiermesser besagt, dass die einfachste Lösung allen anderen vorzuziehen ist. Ursprünglich eine rein wissenschaftliche Methodik, hat es in Gestalt des KISS-Prinzips („Keep it smart and simple“) auch Eingang in die Softwareentwicklung gefunden. Steht man vor der Wahl zwischen mehreren möglichen Lösungen für ein Problem, so führt uns die einfachste am besten zum Ziel und lässt sich im Nachhinein auch leichter an neue Anforderungen anpassen.

In meinem Artikel in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift JavaSPEKTRUM formuliere ich sieben Thesen. Diese sollen Wege aufzeigen, ganz einfach bessere Software zu schreiben.

Es geht dabei u.a. um schlauen Werkzeugeinsatz, Continuous Delivery, Widerstandsfähigkeit vs. Stabilität, Vielfalt vs. Monokultur und darum, wie man mit Innovation umgehen sollte. Die IT-Mannschaft von Präsident Obamas Wahlkampfteam war damit sehr erfolgreich, trotz eines weniger als halb so großen Budgets. Obamas IT hatte weniger und kürzere Downtimes und konnte im sehr agilen Umfeld des Wahlkampfes sehr viel schneller auf Änderungen reagieren. Facebook, Twitter und Netflix arbeiten nach ähnlichen Leitsätzen, die Thesen sind also nicht völlig aus der Luft gegriffen.

Online kann der Artikel auf den Seiten von SIGS DATACOM erworben werden.

Jetzt geht’s App mit AngularJS

Das Problem kennt jeder Java-Entwickler: Die UI-Berechnungen laufen auf dem Server, der Browser stellt die Inhalte nur dar. Für jede Interaktion mit dem Nutzer wird der Server angefragt. Gerade bei schlechter Internetverbindung sorgt das für ein sehr schlechtes Nutzererlebnis. Der Server muss den Zustand des Clients vorhalten. Damit werden Speicher- und Rechenkapazitäten gebunden. So fühlt sich die Oberfläche immer zäh an. Auch eine Erhöhung der Serverkapazitäten löst das Problem meist nicht.

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Titelstory: Erfolgreiche Anwendungsarchitekturen nach dem KISS-Prinzip

JavaSPEKTRUM Ausgabe 1/2015

JavaSPEKTRUM Ausgabe 1/2015

Mit dem Artikel „Erfolgreiche Anwendungsarchitekturen nach dem KISS-Prinzip“ von Jan Weinschenker ist Holisticon auf dem Titelblatt der aktuellen Ausgabe des JavaSPEKTRUMS 1/2015 vertreten:

Was meinen wir, wenn wir im Zusammenhang mit Software-Architektur von KISS sprechen (u.a. „Keep it smart and simple“)? Jedes Projekt, jeder in der Branche tätige Mensch behauptet gern von sich, nach diesem Prinzip zu arbeiten. Ob diese Behauptung tatsächlich der Wahrheit entspricht, ist oft eine Frage des Selbstbildes und der individuellen Interpretation von KISS.

Im Architektur-Kontext bedeutet KISS, dass wir uns konsequent für die einfachste Lösung entscheiden. Das ist diejenige mit dem geringsten Erklärungsaufwand innerhalb des Projekts. Wie beim Prinzip von Ockhams Rasiermesser sagen wir, dass die einfachste Lösung allen anderen vorzuziehen ist. Ein berühmtes Zitat von Ward Cunningham, einem der Pioniere der Entwurfsmuster, ist die Frage, „What’s the simplest thing that could possibly work?“. Diese Frage soll auch unser Handeln bestimmen.

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Die Zeitschrift kann ab Freitag, 16. Januar online bestellt oder am Kiosk erworben werden.