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Alle Beiträge in der Kategorie 'Software-Architektur'

Serverless – Mit wenig Infrastruktur zu skalierbaren Systemen

Serverless ist derzeit in aller Munde. Kaum ein Tag vergeht ohne Ankündigung eines neuen Serverless-Dienstes. Dabei ist die Bandbreite groß: von Function-as-a-Service (FaaS) bis zu Künstlicher Intelligenz (Serverless AI). Hat man sich einmal mit der Idee angefreundet hat, dass es auch ohne eigene Server gehen kann, stellt sich die Frage: „Kommt eine Serverless Architecture für uns in Frage?“

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HTTP/2 vs. HTTP/1.1

Spring-Boot-Service mit HTTP/1.1 und HTTP/2 Cleartext

Die Version 2 des HTTP-Protokolls ist eigentlich dafür gedacht, nur mit SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung verwendet zu werden. Dennoch ist es möglich, und für Testzwecke unter Umständen auch sinnvoll, die Variante h2c (HTTP/2 Cleartext) zu verwenden. Dabei findet keine Verschlüsselung statt. Kein Webbrowser und nur wenige Webserver unterstützen so etwas.

Der Java-basierte Webserver Jetty jedoch schon. Damit ist es möglich, eine kleine, auf Spring Boot basierende Beispiel-Anwendung zu bauen, um ein wenig mit h2c und HTTP-Protokoll-Upgrades herumzuspielen.
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Holisticon Bestiarium: Der Elfenbeinturmarchitekt

In unseren Projekten treffen wir tagtäglich auf interessante und unterschiedliche Persönlichkeiten. Gerade im IT-Bereich gibt es bestimmte Verhaltensweisen, die jeder von uns schon mal angetroffen hat oder, seien wir ehrlich, die wir selbst schon einmal an den Tag gelegt haben.

In einer lockeren Serie auf diesem Blog werden einige ausgewählte Persönlichkeitstypen vorgestellt. Gemeint sind diese Beiträge keinesfalls ernst, sondern eher als humoristische Überspitzung.

Der Elfenbeinturmarchitekt

Wir beginnen mit dem Elfenbeinturmarchitekten: Kein Problem ist zu simpel für eine Multi-tier-verteilte-Lösung auf Basis von Serverless, Microservices oder Multiple-queue-distributed-Foo.

Zukunftssichere Lösungen und Wiederverwendbarkeit stehen an erster Stelle. Verwendbarkeit? KISS? Nicht, wenn es nicht sein muss.

Er geizt ungern mit seinem umfassenden Wissen und nutzt dazu Veranstaltungen wie das gefürchtete Architekturboard, Steering-Komitees oder Planungs-Frühschoppen, die von 9:00 bis 17:00 Uhr dauern und bei denen jede Menge Diagramme, Design-Pattern und Plattitüden herauskommen.

Auf Diskussionen lässt er sich bei diesen Gelegenheiten gerne ein, jedoch eher mit dem Ziel, von Anderen gemachte Vorschläge abzublocken und stattdessen sich selbst zu präsentieren.

Für konkrete Probleme und Fragestellungen ist er schlecht erreichbar, denn der Turm hat, wie wir eben unten sehen können, keine Zugangstür. Und sollte man ihn zufällig am Kaffee-Vollautomaten doch einmal treffen, wird er keine Antwort haben, weil er gerade viel zu tief im Entwurf des neuesten Frameworks steckt und für derart profane Details gerade so gar keinen Kopf hat.

Elfenbeinturmarchitekt

Elfenbeinturmarchitekt

Logo Web Performance Meetup Hamburg

Ankündigung: 28. Web Performance Meetup

Nach längerer Pause wird endlich wieder ein Web Performance Meetup bei der Holisticon in Hamburg stattfinden.

  • Zeit: Mittwoch, 14. Juni 2017, 18:00 bis 21:00 Uhr
  • Ort: Griegstraße 75, Haus 25, 22763 Hamburg
  • Teilnahme: Bitte über Meetup.com anmelden.

Diese Veranstaltung richten wir in unseren Räumlichkeiten in der Griegstraße gemeinsam mit der Firma HBT und der Regionalgruppe Hamburg der GI/GACM aus.

Zwei spannende Vorträge erwarten uns.

Sebastian Cohnen – Performance Testing 101: HTTP-basierte Systeme

Sebastian von der Firma StormForger wird in seinem Talk einen Überblick über Problemstellungen und Methodiken des Performance Testing gegeben und aufzeigen, wie ein pragmatischer Einstieg in das Themengebiet gefunden werden kann. An konkreten Fallbeispielen wird gezeigt, wie Tests geplant, aufgesetzt, durchgeführt und ausgewertet werden können.

Stefan Kurzbach – Performance-Monitoring verteilter Webservice-Architekturen

Stefan von der Firma HBT beschreibt seinen Vortag so:

In diesem Vortrag gebe ich ein Überblick über aktuelle Ansätze (z.B. Dapper) und Open-Source-Projekte für das Monitoring in Java-Anwendungssystemen (z.B. Stagemonitor) und stelle eine leichtgewichtige eigene Lösung vor, die bereits seit 3 Jahren erfolgreich im produktiven Einsatz bei einem großen Finanzdienstleister ist. Diese Lösung bietet eine Übersicht über die Antwortzeiten von Webservices und die Auslastung der Infrastruktur sowie eine Trace-Funktion und setzt auf Technologien wie AspectJ, Graphite und Grafana.

Logo Webpack

Webpack und AngularJS

Trotz des Hypes um TypeScript und auch Angular 2 gibt es noch viele AngularJS 1.x-Anwendungen. Oft wurden letztere noch mit ng-min oder anderen Werkzeugen in einem Build-Prozess mit Grunt oder Gulp paketiert. Angular 2, die neue Major-Version des Frameworks, setzt jedoch standardmäßig auf Webpack. Daher bietet es sich an, bei einer Migration von AngularJS 1.x in Richtung Angular 2 zunächst auf Webpack umzustellen.

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