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Rolling out Real User Monitoring bei Telefónica Germany

Zusammen mit unserem Kunden Telefónica Germany führten wir „Real User Monitoring“ ein.

Telefónica Germany – bekannt durch seine Endkundenmarken o2 (www.o2online.de) und Fonic (www.fonic.de) – betreibt verschiedene Web-Portale für Neukunden, Bestandskunden, Service Agents und Geschäftspartner. Mit über drei Millionen Page-Views am Tag sind diese Portale integraler Bestandteil nahezu aller geschäftskritischen Prozesse im Konzern.

Performance ist ein kritischer Faktor, der direkt die Konversionrate und den Umsatz eines Web-Portals beeinflusst. Also ist Performance eine wichtige Anforderung, die zusätzliche Aufwände für den gesamten Web-Entwicklungsprozess bedeutet. Telefónica Germany nutzt verschiedene Werkzeuge, um sicherzustellen, dass die entsprechenden Anforderungen erfüllt werden. Unter anderem implementierten wir ein „Real User Monitoring“ (RUM), das auf der „Navigation Timing API“ basiert. Mit RUM werden Daten erhoben, die kein anderer Ansatz liefern kann.

„Real User Monitoring“ findet direkt im Browser des Endkunden statt und misst die User Experience, die ein echter Kunde erlebt, wenn er die Website besucht. In die Messung fließen also sämtliche Einflussfaktoren wie Bandbreite, Netzwerk-Lasten, Hardware, Werbebanner, Zählpixel und Browser-Plugins ein. So lassen sich Fragen beantworten wie:

  • Wie viele Nutzer laden eine bestimmte Seite in unter 2,5 Sekunden?
  • Wie viele Nutzer erreichen wir mit unserem Portal und wie viele Kunden springen ab, da ihre User Experience unbefriedigend langsam ist?
  • Erfüllen die Portale festgelegte Service Level Agreements (SLAs)?


Velocity Europe 2012

Über dieses Thema werden  Frank Thelen (Telefonica Germany) und ich einen Vortrag auf der Velocity Europe-Konferenz in London halten. Dieser Vortrag beinhaltet folgende Themen:

  • Navigation Timing API
  • Welche Timestamps sind für die Messung notwendig?
  • Wie implementiert man einen Sensor?
  • Wie viele Daten benötigt man für eine aussagekräftige Statistik?
  • Welche Seiten sollten gemessen werden?
  • Welche KPIs (Key Performance Indicators) kann man festlegen?
  • Welche SLAS (Service Level Agreements) kann man daraus ableiten?
  • Was haben wir gelernt?

Dieser Vortrag führt in „Real User Montoring“ ein. Wir werden zeigen, was wir bisher gemessen haben und was wir daraus ableiten konnten. Teilnehmer sollten den Vortrag mit einem Verständnis, was „Real User Montoring“ (basierend auf der „Navigation Timing API“) ist, verlassen. Sie sollen verstehen, was man durch RUM erreicht und wie man es implementieren kann.

Retrospektive – SoCraTes MMXII

Nun ist es schon fast wieder zwei Wochen her, dass die SoCraTes – das internationale Software Craftsmanship und Testing Camp – zum zweiten Mal seine Pforten im idyllischen Rückersbach geöffnet hat. Holisticon war auch dieses Jahr wieder als Sponsor dabei und vor Ort durch Carl, Sven und mich vertreten. Anders als im letzten Jahr stand die SoCraTes hinsichtlich der Inhalte ganz im Zeichen der Selbstorganisation. Im Wesentlichen fand das Event als Unconference im Open Space Format statt. Dazu gab es schon einige Tage vor Beginn der Konferenz jede Menge spannende Vorschläge zu Sessions im Incubator auf der Homepage.
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Builddreikampf auf dem Java Forum Stuttgart 2012

Direkt neben der Uni auf dem Bosch-Areal in Stuttgart spielt sich alljährlich dasselbe Schauspiel ab: In Hundertschaften rückt die Java-Community an, um einen Tag lang Vorträge, Fachgespräche und Austausch rund um das Thema Java zu betreiben. Auch dieses Jahr war es wieder soweit und die Java User Group Stuttgart konnte wieder mit ihrem Programm überzeugen: 1200 Teilnehmer waren da (soll heißen: die Veranstaltung war ausverkauft), um Neues zu lernen und Erlerntes weiterzugeben!

Auch mein Kollege Sven Bunge und ich waren dabei und hatten die Qual der Wahl bei 42 verschiedenen Vorträgen und einem interessanten Nebenprogramm durch die ca. 40 Aussteller.  Es war gar nicht so einfach, sich zu entscheiden!
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Scrum Alliance – ein Zickzackweg bei den Professionals

Die Scrum Alliance, als Mutter der agilen Zertifikate, hat von jeher einen Karrierepfad definiert. Der Certified ScrumMaster (CSM) ist ursprünglich als Marketing-Mittel von Ken Schwaber erfunden worden. Bis 2008 war das Zertifikat trotz des gewaltigen Namens eine simple Teilnahmebestätigung für einen Zweitageskurs. Dann wurde ein Online-Test eingeführt, der zumindest das Grundwissen zu Scrum abfragt. Die nächste Stufe ist dann der Certified Scrum Professional (CSP, ehemals Practitioner).
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Alleskenner oder Alleskönner

Bei der Implementierung von Projekten geht es darum, ein passendes Projektteam zusammenzustellen, um den temporären Bedarf an qualifizierten Fachkräften zu decken. Dabei kann man grundsätzlich zwischen zwei Anforderungen unterscheiden: ein Bedarf an Fachspezialisten, die die Fähigkeit besitzen, eine konkrete Klasse von Problemen zu lösen und ein Bedarf an Generalisten, die durch ihre Erfahrung im Lösen unterschiedlicher Probleme und ihr Organisationstalent zur Findung neuer Wege und Lösung unerwarteter Problemstellungen beitragen. Leider ist dieser Bedarf im Projekt nicht so einfach zu klassifizieren, so dass es hilfreich wäre, klar zu erkennen, ob es an dem Einem oder am Anderen fehlt. Gerade diese Differenzierung wird leider allzu oft unterschätzt.

In meinen Augen ist der entscheidende Schritt auf dem Weg zur Problemlösung die Trennung des Problems in zwei Anteile: das Fehlen des Wissens und das Fehlen des Könnens.
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