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Alle Beiträge in der Kategorie 'Allgemein'

Siebtes Hamburg Web Performance Meetup

Meetup im Loft bei OTTODas letzte Web Performance Meetup fand bei OTTO in einer wirklich gelungenen Umgebung statt. Dr. Johannes Mainusch zeigte in seinem Vortrag, den er im letzen Jahr auf der Velocity-Konferenz gehalten hatte, allerhand sehr interessante Statistiken.

Heiko Specht und Kristian Sköld gewährten tiefe Einblicke in die Probleme, die in einem CDN auftreten können, und wie man diese durch Monitoring aufdeckt.

Wir treffen uns das nächste Mal am 24. Oktober 2012 um 19:00 Uhr bei Microsoft (Gasstraße 6a / Gebäude M, 22761 Hamburg).

Auch dieses Mal gibt es wieder zwei Vorträge:

Joris Kalz (Microsoft): „Autoscaling of Webapplications“

Tillmann Bielefeld (empuxa) und Andre van Hoorn (Uni Kiel): „OPAD: Online Performance Anomaly Detection with Kieker

Sowohl das Event bei Meetup als auch das Event bei XING sind bereits ausgebucht.

Treffen der Softwerkskammer Hamburg im Oktober

Softwerkskammer HamburgAm Dienstag, dem 16.10.2012, findet um 19 Uhr wieder die Softwerkskammer (Handwerkskammer Hamburg, Holstenwall 12, 20355 Hamburg) statt.

Thema des Abends ist: Behavior Driven Development (BDD) mit Jasmine

Bei BDD handelt es sich um es sich um eine spezielle Form testgetriebener Entwicklung, bei der die Spezifikation anhand von natürlichsprachlichen Beispielen auf ausführbare Tests abgebildet wird. Fokus liegt dabei vornehmlich auf der Sicherstellung funktionaler Anforderungen und dem Verhalten der Zielsoftware, das sich jeweils ändert, wenn man  Features hinzufügt oder ändert. Dabei ist Jasmine ein BDD-Framework, das sich im Umfeld der JavaScript-Entwicklung großer Beliebtheit erfreut.

Ich habe mich kurzfristig entschlossen, an diesem Abend einen kurzen Einführungstalk dazu zu geben.

Ziel des Abends ist es, einen Einblick in die Welt von BDD jenseits von Java zu bekommen. Daher wird es vom Format her nicht unbedingt ein formaler Abendvortrag sein, sondern es soll in lockerer Runde die Möglichkeit zum Fragen und zum Austausch über dieses Thema geben. Wer einen Laptop mitbringt, kann Jasmine praktisch in einem Hands-on in der Gruppe ausprobieren.

Es wird selbverständlich wieder für das leibliche Wohl in Form von Schnittchen und Getränken gesorgt sein.

Man kann sich sowohl bei Meetup als auch bei XING anmelden.

Rolling out Real User Monitoring bei Telefónica Germany

Zusammen mit unserem Kunden Telefónica Germany führten wir „Real User Monitoring“ ein.

Telefónica Germany – bekannt durch seine Endkundenmarken o2 (www.o2online.de) und Fonic (www.fonic.de) – betreibt verschiedene Web-Portale für Neukunden, Bestandskunden, Service Agents und Geschäftspartner. Mit über drei Millionen Page-Views am Tag sind diese Portale integraler Bestandteil nahezu aller geschäftskritischen Prozesse im Konzern.

Performance ist ein kritischer Faktor, der direkt die Konversionrate und den Umsatz eines Web-Portals beeinflusst. Also ist Performance eine wichtige Anforderung, die zusätzliche Aufwände für den gesamten Web-Entwicklungsprozess bedeutet. Telefónica Germany nutzt verschiedene Werkzeuge, um sicherzustellen, dass die entsprechenden Anforderungen erfüllt werden. Unter anderem implementierten wir ein „Real User Monitoring“ (RUM), das auf der „Navigation Timing API“ basiert. Mit RUM werden Daten erhoben, die kein anderer Ansatz liefern kann.

„Real User Monitoring“ findet direkt im Browser des Endkunden statt und misst die User Experience, die ein echter Kunde erlebt, wenn er die Website besucht. In die Messung fließen also sämtliche Einflussfaktoren wie Bandbreite, Netzwerk-Lasten, Hardware, Werbebanner, Zählpixel und Browser-Plugins ein. So lassen sich Fragen beantworten wie:

  • Wie viele Nutzer laden eine bestimmte Seite in unter 2,5 Sekunden?
  • Wie viele Nutzer erreichen wir mit unserem Portal und wie viele Kunden springen ab, da ihre User Experience unbefriedigend langsam ist?
  • Erfüllen die Portale festgelegte Service Level Agreements (SLAs)?


Velocity Europe 2012

Über dieses Thema werden  Frank Thelen (Telefonica Germany) und ich einen Vortrag auf der Velocity Europe-Konferenz in London halten. Dieser Vortrag beinhaltet folgende Themen:

  • Navigation Timing API
  • Welche Timestamps sind für die Messung notwendig?
  • Wie implementiert man einen Sensor?
  • Wie viele Daten benötigt man für eine aussagekräftige Statistik?
  • Welche Seiten sollten gemessen werden?
  • Welche KPIs (Key Performance Indicators) kann man festlegen?
  • Welche SLAS (Service Level Agreements) kann man daraus ableiten?
  • Was haben wir gelernt?

Dieser Vortrag führt in „Real User Montoring“ ein. Wir werden zeigen, was wir bisher gemessen haben und was wir daraus ableiten konnten. Teilnehmer sollten den Vortrag mit einem Verständnis, was „Real User Montoring“ (basierend auf der „Navigation Timing API“) ist, verlassen. Sie sollen verstehen, was man durch RUM erreicht und wie man es implementieren kann.

Retrospektive – SoCraTes MMXII

Nun ist es schon fast wieder zwei Wochen her, dass die SoCraTes – das internationale Software Craftsmanship und Testing Camp – zum zweiten Mal seine Pforten im idyllischen Rückersbach geöffnet hat. Holisticon war auch dieses Jahr wieder als Sponsor dabei und vor Ort durch Carl, Sven und mich vertreten. Anders als im letzten Jahr stand die SoCraTes hinsichtlich der Inhalte ganz im Zeichen der Selbstorganisation. Im Wesentlichen fand das Event als Unconference im Open Space Format statt. Dazu gab es schon einige Tage vor Beginn der Konferenz jede Menge spannende Vorschläge zu Sessions im Incubator auf der Homepage.
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Builddreikampf auf dem Java Forum Stuttgart 2012

Direkt neben der Uni auf dem Bosch-Areal in Stuttgart spielt sich alljährlich dasselbe Schauspiel ab: In Hundertschaften rückt die Java-Community an, um einen Tag lang Vorträge, Fachgespräche und Austausch rund um das Thema Java zu betreiben. Auch dieses Jahr war es wieder soweit und die Java User Group Stuttgart konnte wieder mit ihrem Programm überzeugen: 1200 Teilnehmer waren da (soll heißen: die Veranstaltung war ausverkauft), um Neues zu lernen und Erlerntes weiterzugeben!

Auch mein Kollege Sven Bunge und ich waren dabei und hatten die Qual der Wahl bei 42 verschiedenen Vorträgen und einem interessanten Nebenprogramm durch die ca. 40 Aussteller.  Es war gar nicht so einfach, sich zu entscheiden!
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