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Alle Beiträge von Rolf Drther

ShuHaRi, Scrum und Tomatensuppe

ShuHaRi stammt aus den asiatischen Kampfkünsten und ist der japanische Begriff für die Entwicklung beim Lernen von Budo/Aikido. Gunter Dueck hat das in einer seiner Kolumnen einmal sehr schön auf den Punkt gebracht:
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Mit Herz und Hand

Ein Plädoyer für haptische agile Tools

In dem Maße, in dem sich agile Vorgehensweisen mehr und mehr durchsetzen, steigt auch die Zahl der elektronischen Tools, die Scrum, Kanban & Co. ‚optimal’ unterstützen. Nichts scheint unmöglich: Virtuelle Boards mit verschiebbaren Karten in Swimlanes mit Serviceklassen und WiP-Limits und, und, und … Da geht die Scrum-Implementierung oder die Kanban-Einführung eigentlich doch ganz von selbst. Nicht mehr viel nachdenken, nur noch Tool kaufen und loslegen, denn der Erfolg ist ja dort schon mit eingebaut, oder?
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WiP, Fokus und italienische Küche

Gleich bei uns um die Ecke betreibt seit zwanzig Jahren ein wahrer Zauberer ein italienisches Restaurant. Wir gehen regelmäßig dort hin und lassen uns entführen auf eine kurze Reise nach Italien. Wir nehmen eine kleine Auszeit mit wundervollem Wein, leckerer hausgemachter Pasta und erliegen der Magie des Ortes, die durch den Wirt, nennen wir ihn einfach Luigi, erschaffen wird.
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Kummerkasten

Wer kennt das nicht? Da war noch was, das man in der nächsten Retrospektive unbedingt ansprechen wollte – und nun sitzt man hier, will seine Zettel schreiben und es ist weg. Das kann passieren. Bei längerer Sprintdauer eher als bei 1-Wochen-Sprints. Da hilft nur sofort aufschreiben!

Man kann sich entschließen, im Team das agile Logbuch zu verwenden und jeden Tag über das Geschehene zu reflektieren. Dann hat man am Ende des Sprints eine Sammlung all seiner Gedanken, die in die Retrospektive einfließen können.

Als einen anderen Ansatz wider das Vergessen habe ich bei einem Team den Kummerkasten kennengelernt. Was ist das?
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Der Kunde im Projekt

Der Kunde im Projekt – ist das wirklich sinnvoll? Schauen wir erst einmal, wie die verschiedenen Projektmanagement-Ansätze damit umgehen.

Umgangs-Formen

In klassischen Projekten entstehen, ehe die eigentliche Implementierung der Funktionalitäten beginnt, in der Regel mehr oder weniger schwergewichtige Dokumentationen und Feinkonzepte. Das Ziel ist dabei, möglichst genau festzuschreiben, was entwickelt werden soll. Je größer die Vorhaben, desto komplexer sind jedoch die Herausforderungen, und ab einer gewissen Größe können nicht mehr alle Einzelheiten im voraus bedacht und spezifiziert werden. Hinzu kommt, dass das geschriebene Wort interpretierbar und damit missverständlich ist – wie im übrigen jede Kommunikation. Und: Man kann als Entwickler mit einem Stoß Papier (dem Feinkonzept) schlecht über die konkreten Anforderungen sprechen.

Agiles Vorgehen erkennt an, dass
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