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Devoxx4Kids bei der HanseMerkur Versicherungsgruppe

Während im Sommer bei uns eine Devoxx4Kids stattfand, durften wir Ende 2017 in die Räumlichkeiten der HanseMerkur Versicherungsgruppe. In drei Gruppen wurden „Dinge“ in visuellen Programmiersprachen programmiert.

Calliope mini

Neben Arduinos und dem BBC micro:bit gibt es noch weitere Einplatinencomputer. Das besonderen am Calliope mini ist, dass er entwickelt wurde, um an deutschen Grundschulen eingesetzt zu werden. Viele Sensoren und Aktoren befinden sich bereits auf der Platine, die durch ihre sternförmige Form besonders gut in der Hand liegt. Es gibt verschiedene IDEs und Programmiersprachen, mit denen der Calliope mini programmiert werden kann. Im Workshop wurde der PXT-Editor von Microsoft verwendet, der besonders leicht zu bedienen ist.

Ozobots, auf diesem Foto leider nicht im Bild

Eine ähnliche Web-IDE wurde für die Programmierung von Ozobots verwendet, die auf Googles Blockly basiert. Ozobots sind winzige Roboter, die auf der Unterseite Farbsensoren eingebaut haben. So kann man sie komplett ohne Computerkenntnisse programmieren, indem man mit bunten Stiften eine Fahrbahn aufmalt, der ein Ozobot folgen kann. Je nach Farbe der Fahrbahn verhält sich der Ozobot unterschiedlich. Wem das Programmieren mit Filzstiften nicht weit genug geht, der konnte den Bot auch visuell über die o.g. Web-IDE programmieren,.

Um Roboter-Bau ging es auch in der dritten Gruppe. Hier wurden Rennwagen mit Lego WeDo gebaut und optimiert. Lego WeDo ähnelt stark Lego Mindstorms, ist jedoch einfacher und daher für jüngere Kinder konzipiert.

Ich danke Kids4IT für die Organisation und dafür, dass ich als Mentor wieder dabei sein durfte, der HanseMerkur Versicherungsgruppe für die Räumlichkeiten und nicht zuletzt allen Kindern für ihre Teilnahme. Wir freuen uns, in diesem Jahr Ende April selbst wieder eine Devoxx4Kids in unseren Räumen bei Holisticon veranstalten zu dürfen.

Über den Autor

Oliver Ochs

Oliver baut Websites seit 1998 und verbringt seitdem nahezu jeden Tag damit, das Web besser, schneller und einfacher zu machen. Er gibt dazu Coachings, veranstaltet Workshops und arbeitet in Projekten. Dabei liebt er es, komplexe Performance- und Front-End-Probleme zu lösen. Er ist ein Frontend-Op, der sich als Full-Stack-Developer in Java und JS an der Schnittstelle zwischen UI und Backend am wohlsten fühlt.

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