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Javaland 2017

Holisticon auf der Konferenz Javaland 2017

Gleich mit zwei Vorträgen werden wir auf der Javaland 2017 in Bonn vertreten sein.

Es lohnt sich also doppelt, Tickets zu buchen.

Martin Reinhardt — Responsive Testing mit dem Galen Framework

Ort und Zeit: Neptun 29.03.2017 15:00 Uhr

Gerade beim Einsatz von Responsive Design wird es immer wichtiger, mit einer Automatisierung von Regressionstests für das Layout zu arbeiten. Durch das Bilden von Differenzen zwischen Bildern lassen sich zwar Unterschiede zwischen verschiedenen Ständen ermitteln, aber auf Dauer ist dieses Vorgehen sehr schwierig, weil auch kleine Änderungen große Bildunterschiede herbeiführen können. Somit wird die Webseite auf einem großen Display anders dargestellt als auf einem Tablet oder Smartphone. Dies simulieren Tester in der Regel durch das Vergrößern und Verkleinern des Browserfensters.

Dieses Problem löst das Galen Framework: Damit wird Test Driven Developement (TDD) auch im Webdesign möglich. Man beschreibt die Anforderungen in einer DSL und lässt diese prüfen. Dabei setzt die Galen-Layout-Spec DSL darauf, Beziehungen zwischen den Elementen zu beschreiben. Für die Ausführung der Tests kommt Selenium zum Einsatz.

Dieser Vortrag soll  das Galen Framework und Erfahrungen damit vorstellen.

Jan Weinschenker — HTTP/2 im neuen Java JDK9

Ort und Zeit: Schauspielhaus 28.03.2017 11:00 Uhr

Seit Mai 2015 ist HTTP/2, verabschiedet durch die IETF, der offizielle Nachfolger des Hyptertext Transfer Protocols der Version 1.1. Die Standardisierung wurde in den RFC 7540 und 7541 festgeschrieben.

HTTP/2 ermöglicht eine effizientere Ausnutzung der Netzwerk-Ressourcen und soll außerdem die Netzwerk-Latenz reduzieren. Eine HTTP-Verbindung kann für mehrere Übertragungen wiederverwendet werden, was auch als Request/Response-Multiplexing bezeichnet wird. In den Genuss dieser Neuerung kommt man mit dem neuen JDK 9 automatisch. Der HTTP/2-Client aus dem neuen JDK wird bei der Kommunikation mit dem Server die einmal aufgebaute TCP-Verbindung für mehrere HTTP-Verbindungen wiederverwenden. Dabei können mehrere Anfragen direkt hintereinander verschickt werden. Die Antworten können in beliebiger Reihenfolge verarbeitet werden.

Ebenfalls neu ist das Konzept des sogenannten Server-Push. Dabei kann der Server die Entscheidung treffen, dem Client Daten unverlangt zuzusenden, wenn ersterer der Ansicht ist, dass diese zukünftig notwendig sein werden.

In Java war man bisher auf Bibliotheken wie den freien Jetty-HTTP/2-Client angewiesen, um diese Vorteile nutzen zu können. Mit Java 9 wird die Unterstützung von HTTP/2 eine Kernfunktionalität. Dieser Vortrag stellt die Implementierung im neuen JDK mithilfe von Code-Beispielen und einer Demo vor. In einer Demo soll der Unterschied zwischen den HTTP-Versionen 1.1 und 2 live vorgeführt werden. Hierbei werden mithilfe von Restful-Service-Aufrufen die Roundtrips und die Nebenläufigkeit der 2er-Version vorgeführt. Im Vergleich dazu werden ähnliche Service-Aufrufe mit dem alten 1.1er-Protokoll vorgeführt.

Über den Autor

Jan Weinschenker

Jan beschäftigt sich sich seit knapp sieben Jahren mit dem Design, der Entwicklung und der Verbesserung von verteilten Web- und Unternehmensanwendungen. Die Erstellung solider, qualitativ hochwertiger Software, sowie deren Wartbarkeit liegen ihm dabei besonders am Herzen. Jan Weinschenker ist Organisator des Web-Performance-Meetups Hamburg.

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