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Stethoscope lying on keyboard of a laptop - cc-by jfcherry - http://www.flickr.com/photos/67272961@N03/6123892769

Einladung zum Themenabend „Software-Craftsmanship for Business“

„Laienhafte Softwareentwicklung – Warum Sie Ihren Entwicklern weniger vertrauen als Ihrem Arzt“

Wie kommt es eigentlich, dass viele Softwareprojekte – auch in unternehmenskritischen Bereichen – vergleichsweise unprofessionell durchgeführt werden und oft zu mangelhaften Ergebnissen führen? Liegt das wirklich nur an unklaren Anforderungen oder technischen und wirtschaftlichen Zwängen? Oder liegt es am Ende auch an Entwicklern, die mit Werkzeugen und Methoden arbeiten müssen, die sie eher behindern als sie dabei zu unterstützen, qualitativ hochwertige Software zu schaffen, die dem Unternehmen einen echten Nutzen bringt.

Softwareentwicklung muss doch auch besser gehen. Zügig und dennoch in guter Qualität. Eben einfach professioneller. Allerdings ist Software nicht gleichmässig am Fliessband produzierbar wie ein Auto. Das ist eine Erkenntnis, die sich in der Zwischenzeit weitgehehend durchgesetzt hat. Gäbe man einem Team zweimal die Aufgabe, ein identisches Softwareproblem zu lösen, so sähen die Ergebnisse doch sehr verschieden aus. Denn der Entwicklungsprozess ist immer auch ein Lernprozess.

Mittlerweile setzen viele Unternehmen auf agile Ansätze, um mehr Transparenz zu schaffen, Probleme früher zu erkennen und entsprechend handeln zu können. Dennoch sind die oben genannten Fragen in vielen Softwareprojekten auch heute noch ein Thema. Agile Methoden wie Scrum liefern vorwiegend den organisatorischen Rahmen für einen nutzenorientierten Entwicklungsprozess. Für die Umsetzung der fachlichen Anforderungen ist aber immer noch der Entwickler verantwortlich. Insbesondere im Hinblick auf interdisziplinäre Teams und der Forderung nach kontinuierlicher Produktionsqualität kommt den Fähigkeiten und der Erfahrung der Entwickler mehr Bedeutung zu als je zuvor.

Professionelle Softwareentwicklung ist für viele Unternehmen ein kritischer Erfolgsfaktor, denn sie:

  • bietet Nachhaltigkeit,
  • verschafft Handlungsoptionen,
  • ermöglicht Wertschöpfung durch Nutzenorientierung,
  • sie vermeidet Wissensinseln,
  • schafft ein positives, motivierendes Arbeitsumfeld
  • und ist Voraussetzung für die Konkurrenzfähigkeit in einer sich stetig verändernden Welt

Aber was kann man tun, um die Entwicklung im eigenen Haus zu professionalisieren? Welche Fähigkeiten braucht man als guter Softwareentwickler und wie erlernt man sie? Wie lassen sich solche Fähigkeiten einschätzen? Wie können Management und Vorgesetzte in der Entwicklung dieser Fähigkeiten unterstützen?

Wagen Sie mit uns einen Blick über den Tellerrand herkömmlicher Softwareentwicklung und lernen Sie die Antwort auf die Frage nach mehr Professionalität kennen.

Zu diesem Themenabend am 06.02.2014 laden wir alle interessierten Manager, Entscheider und Projektverantwortliche recht herzlich in unsere Räumlichkeiten ein. Im Anschluss an den Vortrag haben Sie bei Getränken und einem kleinen Imbiss Gelegenheit zum Austausch untereinander sowie mit unseren erfahrenen Software-Craftsmen.

Themenabend „Software-Craftsmanship for Business“

Donnerstag, 06.02.2014 ab 19:00

Holisticon AG
Griegstr. 75, Haus 25
22763 Hamburg

Wir freuen uns über eine Anmeldungen im XING-Event.

Über den Autor

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Roland Jülich arbeitet als Java Consultant im Geschäftsfeld Architektur der Holisticon AG in Hamburg. Während der vergangenen Jahre war er in verschiedenen Softwareprojekten bei Grossunternehmen und Behörden als Coach, Developer und Scrum Master tätig. Seine Schwerpunkte liegen hauptsächlich im Bereich agilen Entwicklungsmethoden wie BDD, TDD, XP und Clean Code. Er ist Co-Organizer der Softwerkskammer Hamburg einer lokalen Community der SoftwareCraftsmanship Bewegung in Deutschland.

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