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"Warum ich bei Holisticon bin"

Norman Erck, Consultant bei Holisticon, erläutert in einem Interview, wie er zu uns gekommen ist und warum er sich für Holisticon als Arbeitgeber entschieden hat.

Sag mal, Norman: Wie bist Du eigentlich zu Holisticon gekommen?

Mit vier Stunden Verspätung. Die Bahn hat mich leider im Stich gelassen. Aber meine jetzigen Chefs haben auf mich gewartet. Schon während des Vorstellungsgesprächs spürte ich die angenehme, persönliche und lockere Atmosphäre, die bei Holisticon herrscht.

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Grund genug, um von Leipzig nach Hamburg zu ziehen?

Na ja, es gibt da schon noch weitere Gründe. Die Kollegen hier sind nicht nur tolle Typen, sondern haben auch fachlich was drauf. Anstatt sich darauf was einzubilden, geben sie ihr Wissen ganz selbstverständlich an die anderen weiter. Ob alter Hase oder Jungspund: Hier kann (und soll) sich jeder einbringen. Die Ansage im Vorstellungsgespräch war klar: Ich werde nicht als kleiner “Kellerentwickler” eingestellt, sondern in den Bereichen agiles Projektmanagement, Prozessmanagement und Unternehmensportale eingesetzt. Dabei habe ich die Möglichkeit, mit den Projekten zu wachsen. Natürlich hat auch der Standort Hamburg eine Rolle bei der Entscheidung für Holisticon gespielt.

Was reizt Dich eigentlich am Berufsbild “Consultant”?

Ich kann viele verschiedene Kunden kennenlernen. Dabei erfahre ich, wie unterschiedlich Unternehmen “ticken”, und ich kann meine Erfahrungen zum Vorteil aller Kunden nutzen. Toll ist, dass Holisticon einen intakten Kundenstamm im Großraum Hamburg hat. Damit steigt die Chance auf Projekte ohne Hotelnächte.

Warum bist Du nicht dem Ruf eines großen Beratungshauses gefolgt?

Parallel zum Studium konnte ich praktische Erfahrungen in Unternehmen unterschiedlicher Größe sammeln: Vom Kleinbetrieb mit weniger als 15 Mitarbeitern bis zum Automobilkonzern war alles dabei. Konzern war nicht so mein Ding. Jeder hatte dort sein Spezialgebiet, und kaum einer lernte von den anderen. Ursprünglich wollte ich in einer Webagentur arbeiten. Aber dann habe ich mich bei XING getummelt und bekam plötzlich Angebote von Unternehmensberatungen. Gerade als ich mich ernsthaft mit dieser Perspektive auseinandersetzte, kam es zum Kontakt mit Holisticon. Und das war es dann. Ein junges, mittelständisches Unternehmen, das ganz organisch und ohne Zwang wächst, hat einen besonderen Reiz. Hier kann man mitgestalten. Man lernt nicht nur fachlich eine Menge, sondern ist hautnah dabei, wenn ein Unternehmen zunehmend größer wird. Jeden Freitag treffen sich alle Holisticon-Mitarbeiter. Dann tauschen wir nicht nur unsere Erfahrungen aus den Projekten aus. Auf dem Programm steht immer auch die thematische und organisatorische Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Das findet man bei den Großen der Branche in diesem Maße sicherlich nicht. Dafür habe ich schon oft gehört, dass dort die Gefahr des Burn-out besonders groß ist. Bei Holisticon werden keine Stunden “gekloppt”, sondern vernünftig gearbeitet, sodass am Ende des Tages noch genügend Freizeit übrig bleibt. Einen Teil meiner Freizeit nutze ich derzeit, um gemeinsam mit Kollegen an einem Buchprojekt zu arbeiten.

Weiterentwicklung der Firma. Buchprojekt. Ist das nicht eine ungeheure Verantwortung?

“Ungeheuer” sicherlich nicht, denn ich möchte gerne mehr Verantwortung! Ich empfinde das nicht als Last. Das liegt auch daran, dass man hier sanft an alle Themen herangeführt wird. So bekommt jeder neue Mitarbeiter einen Mentoren zur Seite gestellt, der erster Ansprechpartner ist für alle Fragen rund um Holisticon (und darüber hinaus): Von der Reisekostenabrechnung über die Kommunikation mit Kunden bis hin zur Holisticon-Kultur. Oder auf der Suche nach einer coolen Kneipe in Hamburg-Ottensen.

Klingt so, als ob der Mensch eine große Rolle spielt.

Definitiv. Das gilt aber nicht nur für das Miteinander innerhalb der Firma, sondern auch für die Kundenbeziehung. Wir sind alle Certified ScrumMaster, bringen also das nötige Rüstzeug mit, um die agilen Werte, Prinzipien und Praktiken auch beim Kunden einzusetzen. Wobei das mehr ist als ein Rüstzeug – es ist eher eine bestimmte Lebenseinstellung. Ich bin froh, hier so viele Gleichgesinnte getroffen zu haben. Viele meiner Kollegen sind Familienväter mit mehreren Kindern. Das ist für mich das Zeichen, dass ich von echten Menschen umgeben bin, und nicht von Fachidi… äääh: -spezialisten.

Vielen Dank für die offenen Worte, Norman!

Gern geschehen!

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