Archiv für die Kategorie „Projektmanagement“

DSDM Atern, jetzt auch auf Deutsch

Mittwoch, 16. Mai 2012

Atern ist ein agiles Framework, das bislang vorwiegend in England verwendet wird. Obwohl es schon seit 1994 existiert und damit eher zu den agilen Oldtimern gehört, hat Atern zumindest in Deutschland praktisch keine Relevanz. Aus meiner Sicht liegt das hauptsächlich an zwei Aspekten: zum einen hat Scrum inzwischen einen Mainstream-Status erreicht, der es anderen agilen Ansätzen (vielleicht mit Ausnahme von Kanban) erschwert, Fuß zu fassen. Zum anderen wirkt Atern mit seinen 12 Rollen, einem ausgeprägten Phasenkonzept und etlichen Artefakten auf den ersten Blick nicht sehr leichtgewichtig. “DSDM Atern, jetzt auch auf Deutsch” weiter lesen »

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Kummerkasten

Donnerstag, 10. Mai 2012

Wer kennt das nicht? Da war noch was, das man in der nächsten Retrospektive unbedingt ansprechen wollte – und nun sitzt man hier, will seine Zettel schreiben und es ist weg. Das kann passieren. Bei längerer Sprintdauer eher als bei 1-Wochen-Sprints. Da hilft nur sofort aufschreiben!

Man kann sich entschließen, im Team das agile Logbuch zu verwenden und jeden Tag über das Geschehene zu reflektieren. Dann hat man am Ende des Sprints eine Sammlung all seiner Gedanken, die in die Retrospektive einfließen können.

Als einen anderen Ansatz wider das Vergessen habe ich bei einem Team den Kummerkasten kennengelernt. Was ist das? “Kummerkasten” weiter lesen »

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Der Kunde im Projekt

Donnerstag, 19. April 2012

Der Kunde im Projekt – ist das wirklich sinnvoll? Schauen wir erst einmal, wie die verschiedenen Projektmanagement-Ansätze damit umgehen.

Umgangs-Formen

In klassischen Projekten entstehen, ehe die eigentliche Implementierung der Funktionalitäten beginnt, in der Regel mehr oder weniger schwergewichtige Dokumentationen und Feinkonzepte. Das Ziel ist dabei, möglichst genau festzuschreiben, was entwickelt werden soll. Je größer die Vorhaben, desto komplexer sind jedoch die Herausforderungen, und ab einer gewissen Größe können nicht mehr alle Einzelheiten im voraus bedacht und spezifiziert werden. Hinzu kommt, dass das geschriebene Wort interpretierbar und damit missverständlich ist – wie im übrigen jede Kommunikation. Und: Man kann als Entwickler mit einem Stoß Papier (dem Feinkonzept) schlecht über die konkreten Anforderungen sprechen.

Agiles Vorgehen erkennt an, dass “Der Kunde im Projekt” weiter lesen »

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Seminar: Der ScrumMaster als Coach

Dienstag, 27. März 2012
Man kann Menschen nichts beibringen, man kann ihnen nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.

Nach dem tollen Erfolg des Seminars im letzten Jahr haben wir es auch 2012 geschafft, diese Veranstaltung wieder nach Hamburg zu holen.

Steffi Krause wird den Seminar-Teilnehmern an drei Tagen Wege zeigen, wie sie Situationen im Alltag als ScrumMaster, Coach, Product Owner oder Projektleiter besser meistern können. Sind wir doch mal ehrlich – in einem Scrum-Seminar lernt man viel über Techniken und Werte, aber wenig darüber, wie es im “richtigen Leben” zugeht. Hier sind Fähigkeiten gefordert, die nicht typischerweise zu den üblichen Trainingsinhalten gehören: Problemanalyse, Moderation, Kommunikation sowie Planungstechniken in Scrum.

Wer sollte dieses Seminar besuchen? Jeder, der Scrum in einem Unternehmen einführt, es als Scrum Master oder Product Owner im wesentlichen treibt und der sich schon immer gefragt hat, warum das, was er sagt und meint, von den “anderen” anders verstanden und gemeint wird. Jeder, der Feedback geben will und doch nicht weiß, wie das eigentlich wirklich geht. Jeder, der die Fallstricke im persönlichen Umgang miteinander besser verstehen möchte, um sie frühzeitig erkennen zu können.

Stimmen von Teilnehmern vergangener Trainings:

“Ich kann mich nicht daran erinnern, so effizient, effektiv und nachhaltig Inhalte vermittelt bekommen zu haben.”

“Kompetenz auf allen Ebenen! Wobei ich mir bestimmt nicht jeder Ebene bewusst war. ;-)

Weitere Informationen finden sich hier, eine Anmeldung kann formlos per Mail an training@holisticon.de erfolgen.

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Wer braucht noch den ScrumMaster, wenn’s rund läuft?

Freitag, 23. März 2012

Neulich durfte ich wieder einmal die Diskussion führen, ob sich ein ScrumMaster irgendwann überflüssig macht. Die Argumentation klang schlüssig: hat das Team die Prinzipien und Praktiken von Scrum verinnerlicht und weiß diese zu nutzen, dann muss niemand mehr über die Einhaltung der Spielregeln wachen. Das, so mein Gegenargument, ist aber zu kurz gedacht. “Wer braucht noch den ScrumMaster, wenn’s rund läuft?” weiter lesen »

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Nobody’s Perfct

Freitag, 16. März 2012

Fehler machen – das ist in vielen Unternehmen immer noch verpönt. Doch wer Fehler macht, der lernt. Und wer seinen Fehler und die daraus gewonnenen Erkenntnisse offen kommuniziert, der hilft anderen, diese Fehler nicht zu wiederholen. Solch eine fehlertolerante Kultur entsteht nicht von allein. Sie braucht mutige Vorbilder. Oft hilft ein spielerischer Umgang mit diesem schwierigen Thema. Das passende Spiel “Nobody’s Perfct” ist jetzt bei tastycupcakes.org erschienen.

“Nobody’s Perfct” weiter lesen »

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Scrum hilft beim schnellen Scheitern

Dienstag, 14. Februar 2012

Im Projektgeschäft gibt es verschiedene Wege, zum Ziel zu kommen. Vorausgesetzt, man kennt das Ziel. Viele große Unternehmen sind im Grunde ihres Herzens noch immer sehr klassisch aufgestellt, versuchen allerdings mehr und mehr, in die agile Welt hineinzuschnuppern. “Scrum hilft beim schnellen Scheitern” weiter lesen »

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Das agile Logbuch: ein Werkzeug für agile Teams

Donnerstag, 19. Januar 2012

Das agile Logbuch ist ein Werkzeug für die Mitglieder agiler Teams, um ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse während einer Iteration zu protokollieren. Es dient auch der Selbst- und Fremdreflexion mit dem Ziel, durch persönliche Weiterentwicklung die Teamarbeit zu verbessern. In der Retrospektive kann das Logbuch als Gedankenstütze dienen. Und es hilft dem agilen Coach, den Team-Status kontinuierlich zu ermitteln.

Wir haben das agile Logbuch unter eine Creative-Commons-Lizenz gestellt. Zu beziehen ist es über die URL

www.holisticon.de/AgilesLogbuch

“Das agile Logbuch: ein Werkzeug für agile Teams” weiter lesen »

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Transparenz mit Transparenz – transparent.

Montag, 16. Januar 2012

[Transparenz] (lat. transparens ‚durchscheinend‘), auch Durchsichtigkeit, adj.: transparent, durchsichtig
Quelle: http://de.wikipedia.org/

Scrum schafft Transparenz. Das wird nur zu schnell immer wieder deutlich.
Wird in einem Team, einer Abteilung oder einem Unternehmen Scrum eingeführt (und man hält sich am Anfang strikt an die Regeln), dann werden bisher verborgene oder verschwiegene Probleme schnell sichtbar. Dabei ist Scrum nicht der Auslöser der Probleme – im Gegenteil: Scrum in seiner schlichten Präzision befördert sie lediglich unbarmherzig ans Licht.

Blick durchs FensterDamit einher geht eine andere Form der Transparenz, eine Offenheit innerhalb des Teams, die Probleme beim Namen zu nennen. Neben diesem Wert gibt es noch weitere vier – Mut, Respekt, Fokus und Commitment – die zusammen das Wertesystem von Scrum bilden. Es lohnt sich, hin und wieder über diese einfachen und scheinbar so selbstverständlichen Werte zu reflektieren. Inwieweit haben wir sie verinnerlicht? In welchem Maße bestimmen sie unseren Umgang miteinander, mit dem Kunden und unsere Kommunikationskultur?

Am Ende soll all das in den Hintergrund treten, transparent werden, und sich um die Arbeit des Teams wie ein äußerer Rahmen legen. Dieser Rahmen zieht Grenzen, die im besten Falle gar nicht mehr spürbar sind, weil sie angenommen wurden und zum Bestandteil des inneren Umweltmodells des Teams geworden sind.
Wenn davon gesprochen wird, dass ein guter ScrumMaster sich selbst überflüssig macht, dann ist das in diesem Sinne gemeint. Der ScrumMaster sorgt dafür, dass der Prozess gelebt wird, ohne dass er im Vordergrund steht, sondern unsichtbar über allem liegt. Dann kann sich der Fokus ungehindert auf die fachlichen Aufgaben richten und Scrum gibt Orientierung, sanfte Leitplanken und geschützten Raum.

Letztlich also tatsächlich: Transparenz mit Transparenz – transparent.

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Hamburger Scrumtisch – die Termine 2012

Dienstag, 10. Januar 2012

Die Xing-Gruppe “Scrum User Group Hamburg” trifft sich im Jahr 2012 alle zwei Monate, um agile Themen in einer entspannten Atmosphäre unter Gleichgesinnten zu diskutieren. Holisticon als einer der Sponsoren und Ausrichter dieses sogenannten “Scrumtisches” ermöglicht es auch in diesem Jahr wieder, die Hamburger Handwerkskammer als gediegene Lokation bei Getränken und einem kleinen Imbiss kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Der Termin ist jeweils alle zwei Monate der zweite Donnerstag des Monats.

Macht dann also:

  • 09. Februar
  • 12. April
  • 14. Juni
  • 09. August
  • 11. Oktober
  • 13. Dezember

Weitere Informationen finden sich hier.

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