Der Weg zum passenden BPM-Tool ist lang, der Markt bietet eine schier unüberblickbare Menge an Tools mit gänzlich unterschiedlichen Einsatzzwecken. In einem neuen Whitepaper geben wir Hilfestellung zur Auswahl des richtigen BPM-Tools.
Archiv für die Kategorie „BPM/SOA“
In fünf Schritten zum passenden BPMS
Donnerstag, 16. Mai 2013Holisticon auf der Seacon mehrfach vertreten
Mittwoch, 15. Mai 2013
Die Seacon mit dem diesjährigen Motto “UNTER DER LUPE. Architektur – Prozesse – Management” findet morgen und übermorgen im Radisson Blu Hotel am Dammtor statt. Holisticon ist nicht nur Gründungssponsor und hat selbstverständlich einen Stand in der Ausstellung, wo hochkarätige Firmenvertreter zu allen Fragen Rede und Antwort stehen werden. Holisticon ist auch mit zwei kurzweiligen Vorträgen im Konferenzprogramm vertreten: In DSDM Atern = Agiles Vorgehen für Konzerne? stellen Carsten Sahling und Malte Sörensen ein weitgehend unbekanntes agiles Framework aus England vor. Die Entwicklungsteams arbeiten Scrum-ähnlich mit all seinen Vorteilen, außen herum gibt es allerdings eine zusätzliche Schicht, die mit einem etwas komplexeren Rollenmodell mit wohl definierten Verantwortlichkeiten und einem anpassbaren Lebenszyklus daherkommt. Dieses Framework, das über das minimalistische Scrum-Modell hinausgeht, scheint für große Firmen mit Hierarchien und Phasenmodellen besser geeignet zu sein, wenn man agil im Großen arbeiten will. Ein Praxisbericht eines echten Projektes rundet die Vorstellung ab.
Im zweiten Vortrag, einem Pecha Kucha (20 Folien mit einer festen Laufzeit von je 20 Sekunden) berichtet Jo Ehm sehr kurzweilig über SOAgil kann BPM sein. Hierbei geht es um praxiserprobte Vorgehensweisen, mit denen man BPM-Projekte, die von ihrer Natur her immer latent dazu neigen, dass sich ein Wasserfall einschleicht, erfolgreich agil abwickelt. Kurz, knapp (6’40”) und knackig, so macht ein Vortrag Spaß!
Also: nichts wie hin zum Dammtor und zum Holisticon-Stand!
Störet meine Prozesse nicht – oder vielleicht doch?
Dienstag, 14. Mai 2013Ausnahmen sind immer und überall. Im Rahmen des Prozessmanagements kann dies zu einem Fluch werden. Wer versucht, sämtliche Eventualitäten in seinen Geschäftsprozessen abzubilden oder gar im Zuge der Automatisierung zu standardisieren, wird zwangsläufig daran scheitern. (Gerhard Wohland nennt dies die “Blaue Falle” – mehr dazu hier…). Prozessmodelle werden niemals fertig, da es immer noch irgendwelche Ausnahmesituationen gibt, die nicht berücksichtigt wurden, und ab einem gewissen Grad sind die Prozesse so überladen, dass sie nicht mehr verständlich und wartbar sind. “Störet meine Prozesse nicht – oder vielleicht doch?” weiter lesen »
Camunda startet eigenes Open Source-Projekt
Dienstag, 26. März 2013Schon seit einiger Zeit bietet die camunda services GmbH aus Berlin mit ihrem Produkt “camunda fox” diverse Erweiterungen zur Open Source Process Engine “Activiti” an, die den Einsatz von Activiti als Shared Process Engine im Java EE-Umfeld erst sinnvoll möglich machen. Diesen erweiterten Technologie-Stack setzen auch wir in Kundenprojekten bereits erfolgreich ein, und unsere Praxiserfahrungen mit der Plattform sind dabei durchweg positiv. Nicht nur aus technischer Sicht, sondern auch, weil mit camunda ein sehr kompetentes und sympathisches Unternehmen dahinter steht, das einen exzellenten Support bietet.
Vergangene Woche hat camunda nun sein eigenes Open Source-Projekt gestartet: camunda.org. Als Fork von Activiti wird aus “camunda fox” nun die “camunda BPM Plattform”, und viele der Enterprise-Features, die bisher nicht von Activiti adressiert wurden, wandern in die neue Open Source Software (wenngleich es für Unternehmen nach wie vor eine kostenpflichtige Enterprise-Edition mit entsprechendem Support, erweiterter Qualitätssicherung und zusätzlichen Features gibt).
In diesem Zug hat auch Holisticon seine Partnerschaft mit camunda vertieft. Als qualifizierter Service-Provider unterstützen wir BPM/SOA-Projekte, die auf camunda BPM als technische Plattform setzen. Jakob Freund, Geschäftsführer von camunda, sagt dazu: “Holisticon ist ein innovatives, leistungsstarkes und zugleich sehr sympathisches Unternehmen. Wir freuen uns über die bereits bestehende, erfolgreiche Zusammenarbeit in Kundenprojekten und natürlich besonders darüber, dass wir mit Holisticon einen kompetenten Partner an unserer Seite wissen, der das camunda BPM-Projekt mit uns voranbringen und die Verbreitung im Markt unterstützen wird.”
Wer, wie, was: Schlüsselfragen des Prozessmanagements – Teil 3: WER
Montag, 18. März 2013Endspurt. In den ersten beiden Episoden dieser kleinen Blogreihe haben wir uns mit dem WAS (dem Prozessziel) und dem WIE (dem sinnvollen Zusammenwirken der Prozessbausteine) beschäftigt. Abschließen möchte ich die Reihe mit den am Prozess beteiligten Akteuren – also dem WER. “Wer, wie, was: Schlüsselfragen des Prozessmanagements – Teil 3: WER” weiter lesen »
Versionierung und parallele Prozesse am Beispiel der Bonita-BPM-Suite
Donnerstag, 14. Februar 2013Ausgangslage
In jeder BPE, wie etwa der Bonita BPM-Suite, können Prozessinstanzen eine Laufzeit von Stunden, Tagen oder sogar Wochen haben. Die zugehörigen Prozess-Payload-Informationen werden in einem Bonita-spezifischen Datenformat gespeichert und sind an die Prozessversion gebunden. Durch Messaging ist es möglich, dass unterschiedliche fachliche Prozessinstanzen miteinander – lose gekoppelt – kommunizieren. Zu jeder Softwarelösung werden früher oder später in ihrem Lebenszyklus Aktualisierungen eingespielt werden. Es gilt sicherzustellen, dass durch diese Updates keine Informationen verloren gehen und dass kein aktiver Prozess vorzeitig terminiert wird.
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Holisticon bei den Versicherungsforen Leipzig
Freitag, 18. Januar 2013
In Zusammenarbeit mit unserem Kunden HanseMerkur wird Holisticon bei der Veranstaltung Mobile IT in der Versicherungswirtschaft – Lösungen, Trends und Praxisberichte der Versicherungsforen Leipzig vom 21. – 22.01.2013 in Leipzig vertreten sein.
Roman Schlömmer wird gemeinsam mit Sönke Volquartz, Gruppenleiter Organisationentwicklung, den Vortrag Prozessmanagement to go halten und vorstellen, wie Mobile Management Dashboards Reaktionszeiten und Kosten senken.
Sollten Sie an der Konferenz teilnehmen, freuen wir uns darauf, Sie persönlich auf unserem Stand begrüßen zu dürfen. Details zu Versanstaltungsort und der Agenda finden Sie unter den oben aufgeführten Links.
Wer, wie, was: Schlüsselfragen des Prozessmanagements – Teil 2: WIE
Mittwoch, 14. November 2012Nachdem ich den ersten Teil dieser kleinen Blog-Reihe dem WAS und damit dem Prozessziel gewidmet habe, geht es dieses Mal um das WIE. Wir werden uns also um die Mittel und Wege kümmern, mit denen das WAS verfolgt wird. Dabei soll auch aufgezeigt werden, inwieweit die Antworten auf die beiden Fragen WIE und WAS miteinander in Einklang zu bringen sind. Weiter geht’s…
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Maßgeschneidert oder von der Stange? Mobile Management Dashboards
Donnerstag, 8. November 2012Maßgeschneidert oder von der Stange?
Mobile Management Dashboards
Kai Lüdersdorff, Malte Sörensen
Business Technology 4/12 – Mobilität
Business Activity Monitoring (BAM) stellt den aktuellen Zustand von Geschäftsprozessen anhand aussagekräftiger Leistungskennzahlen (Key Performance Indicators) dar. BAM ermöglicht dem Anwender, Abweichungen vom erwarteten Ablauf sofort zu erkennen und ihnen rechtzeitig durch adäquate Maßnahmen entgegenzusteuern. Jedoch ist die Mobilität von klassischen BAM-Lösungen eingeschränkt und sie erfordern zumeist ein aktives Überwachen durch den Benutzer. Diese Nachteile können durch den Einsatz eines Mobile Management Dashboards elegant umgangen werden. Im Artikel von Kai Lüdersdorff und Malte Sörensen werden sowohl der Nutzen als auch die Hürden von Mobile Management Dashboards für automatisierte Geschäftsprozesse beschrieben.
Zunächst beschreibt der Artikel die Nachteile und Grenzen, die sich hinsichtlich der Mobilität für die Benutzer von herkömmlichen Web-Reporting-Dashboards ergeben. Anschließend wird beschrieben, wie eine Lösung für Tablets und Smartphones diese Nachteile ganz bzw. in hohem Maße umgehen kann. Der mobile Anwender wird jederzeit und überall in der Betrachtung der Leistungskennzahlen der zugrunde liegenden Prozesse unterstützt.
Abschließend stellt der Beitrag noch die Herausforderungen und passende Lösungsansätze vor, die diese neue Art von Dashboards in den Bereichen der technischen Bereitstellung, der Aktualität und Sicherheit der angezeigten Daten mit sich bringen.
Den vollständigen Artikel lesen Sie im neuen Business Technology Magazin – Mobilität.
Immer das Gleiche mit der Idempotenz!
Dienstag, 6. November 2012Idempotenz ist beim Aufbau einer Serviceorientierten Architektur ein häufig gefordertes Pattern bei der Gestaltung der Services. Ein Service ist idempotent, wenn er die Fähigkeit besitzt, damit umzugehen, dass Nachrichten mehrfach zugestellt werden. Er soll sich bei wiederholten Aufrufen mit denselben Parametern identisch verhalten, ohne dabei Schaden anzurichten. Im Klartext heißt das: Wird ein Service mit denselben Parametern zweimal aufgerufen, soll er denselben Zustand hinterlassen.
Diese Forderung klingt erstmal vernünftig. Um eine solches Verhalten zu erzielen, werden gelegentlich Idempotenz-Frameworks geschaffen, die Service-Aufrufe und deren Ergebnisse cachen. Wird dann der gleiche Aufruf nochmal durchgeführt, wird einfach das gecachte Ergebnis zurückgeliefert, anstatt die Verarbeitung ein weiteres Mal anzustoßen. Warum ein solcher Weg aber besonders im Kontext vom BPM und Prozessautomatisierung gefährlich ist, möchte ich an einem Praxisbeispiel erläutern.