Archiv für die Kategorie „BPM/SOA“

Auswirkungen der neuen Gebührenordnung für Zahnärzte 2012 – Vorteile der Prozessorientierung

Dienstag, 10. April 2012

Am 1. Januar 2012 trat die neue Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ.2012) in Kraft. Diese wurde über die vergangenen Jahre von einer Arbeitsgruppe – bestehend aus Bundesgesundheitsministerium, Bundeszahnärztekammer und Verband der privaten Krankenversicherung – als Vorschlag für eine Reform erarbeitet und vom Bundesrat am 4. November 2011 verabschiedet.

In den vergangenen Monaten ist es uns gelungen, zusammen mit unserem Kunden HanseMerkur Krankenversicherung beachtliche und vor allem messbare Erfolge im Bereich der Automatisierung der Leistungsabrechnung zu erzielen. Nun musste sich der erstellte Prozess Einflüssen von außen stellen und seine durch den Ansatz BPM/SOA beworbene Flexibilität unter Beweis stellen.

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Auch Prozesse haben ihre Last zu tragen

Montag, 26. März 2012

Wenn Sie sich mit der Automatisierung von Prozessen in einer Business Process Engine (BPE) beschäftigen, stehen oder standen Sie vielleicht auch schon vor der Frage, welche Daten Sie als Payload durch den Prozess schleusen.

Dass diese Frage alles andere als trivial und doch manchmal ganz leicht zu beantworten ist, haben wir kürzlich im Projekt erfahren.

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Parallele Mehrfachausführung von Sub-Prozessen mit Bonita Open Solution

Dienstag, 20. März 2012

In einem unserer Kundenprojekte setzen wir die BPM-Lösung Bonita Open Solution (Version 5.6.1) ein. Die Software-Suite stellt einen BPMN-Editor wie auch eine BPE zur Verfügung, um die Prozesse zu designen und auszuführen. Leider ist die Dokumentation etwas dürftig, wenn es darum geht, einen Sub-Prozess mehrfach parallel auszuführen. Während manche Aufgaben (Activities) mit der kompletten Liste von Elementen arbeiten, muss für andere Tätigkeiten jeweils eine Aufgaben-Instanz mit einem Element der Liste gestartet werden. Man spricht auch von einer (parallelen) Mehrfachausführung.

Beispiele für das Szenario gibt es viele. Es ist z.B. denkbar, dass eine Loop-Activity Bewerbungen für einen Zeitraum entgegennimmt und in einer Liste sammelt. Diese werden dann zusammen in der HRM-Abteilung bearbeitet und später einzeln auf die Fachbereiche verteilt. In unserem rein technischen Beispiel warten wir auf die Eingabe von fünf Namen, die wir in einer einfachen Parallel-Ausführung und dann in einem parallelen Sub-Prozess einzeln anzeigen.

Beispiel: Parallele Mehrachausführung von Sub-Prozessen in Bonita

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Prozesse mit Mocks testgetrieben entwickeln

Dienstag, 31. Januar 2012

Testgetriebene Entwicklung mit Unit-Tests ist ein besonders im agilen Umfeld häufig anzutreffendes Vorgehen. Dabei werden Unit-Tests immer parallel zur eigentlichen Komponente entwickelt. Die Komponente und der Test wachsen dann gemeinsam in kurzen Iterationen. Erst wird der Test für ein Feature entwickelt, danach das Feature, bis es den Test besteht. Dann folgt der Test für das nächste Feature.

Wie dieses Vorgehen auch bei der Implementierung automatisierter Prozesse in einer Process-Engine funktionieren kann, soll dieser Beitrag zeigen.

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Gold für HanseMerkur bei den BPM Awards 2011

Freitag, 23. Dezember 2011

Holisticon-Know-how als Erfolgsfaktor: HanseMerkur gewinnt Gold bei den 2011 Global Awards for Excellence in Business Process Management and Workflow

Die HanseMerkur Versicherungsgruppe ist bei den 2011 Global Awards for Excellence in Business Process Management and Workflow mit dem Gold Award für die Region Europa ausgezeichnet worden. Die international besetzte Jury aus Vertretern der Workflow Management Coalition und BPM.com würdigte damit ein herausragendes Projekt zur Automatisierung der Leistungsabrechnung in der privaten Krankenversicherung. Die mit Weitsicht geplante und professionell umgesetzte BPM/SOA-Lösung basiert auf einer serviceorientierten Architektur für die prozessübergreifende Geschäftslogik des Unternehmens, auf der eine Business Process Management Suite (BPMS) zur Steuerung und Automatisierung der Leistungsprozesse aufsetzt. Mit diesem Projekt konnte die Auto­matisierungsquote (vollständige Dunkelverarbeitung) über alle Leistungsabrechnungen von anfänglich 8% auf rund 30% gesteigert werden – ein hervorragender Wert im Bereich der privaten Krankenversicherungen, der es der HanseMerkur ermöglicht, die deutlich gestiegenen Fallzahlen mit dem vorhandenen Mitarbeiterstamm zu bewältigen. Zudem sind die Durchlaufzeiten der Leistungsabrechnungen massiv verkürzt worden, was sich für die Kunden der HanseMerkur positiv bemerkbar macht. Eine ausführliche Beschreibung des mit dem Award ausgezeichneten Projekts bietet die Success Story „Automatisierte Leistungsabrechnung bei der HanseMerkur Versicherung“ . “Gold für HanseMerkur bei den BPM Awards 2011” weiter lesen »

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BPM meets Java EE: Automatisierte Leistungsabrechnung bei der HanseMerkur Versicherung

Donnerstag, 24. November 2011

JavaSPEKTRUM 6/2011BPM meets Java EE:
Automatisierte Leistungsabrechnung bei der HanseMerkur Versicherung

Jo Ehm und Olaf Fricke
JavaSPEKTRUM Ausgabe 6/2011

Ende 2008 startete die HanseMerkur Versicherung eine BPM/SOA-Initiative mit der Vision, die vormals monolithische und systemorientierte Sichtweise der hausinternen Informationstechnik gezielt der Prozess- und Serviceorientierung weichen zu lassen. Im Einzelnen bedeutete dies die Bereitstellung einer entsprechenden Infrastruktur, die Entwicklung einer Basisarchitektur und darauf aufsetzend Schritt für Schritt eine weitgehende Ablösung der bestehenden Leistungsabrechnungssysteme durch ablauffähige Prozessbeschreibungen, wiederverwendbare Komponenten und Services auf Basis der Java Enterprise Edition.

In ihrem Artikel beleuchten Jo Ehm und Olaf Fricke (HanseMerkur) die technischen Details der Umsetzung von BPM/SOA bei der HanseMerkur Versicherung: das Design und die Entwicklung einer Komponenten- und Servicearchitektur auf der Basis von EJB3 unter JBoss, das dazu entwickelte Framework mit einer ComponentRegistry, die den parallelen Betrieb verschiedener Versionen der gleichen Services, den versionierten Zugriff sowie den Austausch dieser Services zur Laufzeit ermöglicht, die Modellierung, Orchestrierung und Automatisierung der Geschäftsprozesse mit Hilfe der inubit BPM-Suite und die Best Practices im Bereich des Testens – von UnitTests bis hin zu FIT-Tests für den Fachbereich.

Der komplette Artikel ist online zugänglich im Archiv des JavaSPEKTRUMs.

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BPM und Scrum – Erfahrungen aus der Praxis

Donnerstag, 10. November 2011

In der jüngeren Vergangenheit stoße ich immer wieder auf Diskussionen – sei es nun intern mit meinen Kollegen oder beim Stöbern an einschlägigen Stellen im Netz – ob und wie BPM und Scrum gemeinsam zu Einsatz kommen können und wenn ja, wie. Ich nehme das an dieser Stelle zum Anlass, einige Erfahrungen aus der Praxis darzustellen.

Der Dämpfer zuerst

Ein Blick in das agile Manifest fördert zunächst Ernüchterung zutage:

„Individuals and interactions over processes and tools”

Na toll, das klingt auf den ersten Blick wenig erfolgversprechend. Aber schauen wir hinter die Kulissen und machen uns ein eigenes Bild. “BPM und Scrum – Erfahrungen aus der Praxis” weiter lesen »

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OMG Infoday 2011

Donnerstag, 3. November 2011

Am 26.10. lud die Object Management Group (OMG) gemeinsam mit der camunda services GmbH zum OMG Infoday 2011 nach Darmstadt.

Die OMG, bekannt für Industriestandards wie UML und CORBA, ist ebenfalls Schöpfer der “Business Process Model and Notation”, BPMN, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Und im Zeichen eben dieser BPMN sollte der OMG Infoday 2011 stehen. “OMG Infoday 2011” weiter lesen »

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Wiederverwendung bei SOA: Erfolgsfaktoren und Best Practices

Montag, 29. August 2011

Wiederverwendung bei SOA: Erfolgsfaktoren und Best Practices
Simon Zambrovski und Stefan Zilske, OBJEKTspektrum 05/2011

Bei der Einführung von Serviceorientierten Architekturen (SOAs) ist Wiederverwendung nur eines von vielen Zielen, die miteinander um Priorität konkurrieren. Wiederverwendung erreicht man also keinesfalls allein durch die Wahl einer entsprechenden technischen Plattform, sondern nur in Verbindung mit vielen Entscheidungen auf organisatorischer Ebene.

Die aus unseren Erfahrungen wichtigsten Vorgehensweisen und Erfolgsfaktoren, die bei der Erreichung einer hohen Wiederverwendung innerhalb einer SOA kritisch oder hilfreich sind, beschreiben wir in unserer Titelstory “Wiederverwendung bei SOA: Erfolgsfaktoren und Best Practices” in der aktuellen Ausgabe des OBJEKTspektrum.

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Business-IT-Alignment – Realität oder doch nur Buzzword?

Donnerstag, 4. August 2011

„Die IT orientiert sich am Business und fördert dadurch die schnelle Reaktion auf geänderte Anforderungen“ – so oder so ähnlich lautet die gängige, Marketing-schwangere Beschreibung für Business-IT-Alignment. Das klingt nicht nur vielversprechend, sondern ist auch ein Hauptgrund dafür, dass Prozess- und Serviceorientierung im Rahmen von groß angelegten BPM/SOA-Initiativen immer mehr Anwendung finden. Retrospektiv stellt sich aber doch oft die Erkenntnis ein, dass das durch Business-IT-Alignment gemachte Versprechen nicht oder nicht im erwünschten Maße eingelöst wird. Die erwartete Effizienzsteigerung bei der Neu- und Umgestaltung von Prozessen bleibt aus – und IT und Fachbereich fühlen sich so gar nicht „aligned“.

Die gute Nachricht ist, dass dies nicht grundsätzlich darauf zurückzuführen ist, dass der Ansatz BPM/SOA nicht trägt oder dass bei der Prozess- und Servicegestaltung eklatant „danebengelegen wird“. Aber was ist es dann, was zum letztlichen Kick fehlt, wenn doch die fachliche Schneidung von Prozessen und Services sinnvoll ist und auch die technische Umsetzung den Regeln der Kunst folgt? “Business-IT-Alignment – Realität oder doch nur Buzzword?” weiter lesen »

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